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Aktuelles

 


Tag des offenen Denkmals
Auhausen gewährt Einblicke

Auhausen (Robert Kaußler) – „Fast wie im richtigen Leben“. Haben in all den vergangenen Jahrhunderten die Klöster samt Bevölkerung nicht wiederkehrend mit Seuchen- und Krankheitsgefahren leben müssen? Angesichts der anhaltenden Pandemie war auch in diesem Jahr die faszinierende Reise in die deutsche Denkmallandschaft am „Tag des offenen Denkmals“ nur mit Einschränkungen möglich.
In dem Nordrieser Dorf Auhausen mit seinem weithin bekannten ehemaligen Benediktiner-Kloster haben die Verantwortlichen von Kirchengemeinde und Gemeinde geprüft, welche Möglichkeiten bestehen, der interessierten Öffentlichkeit trotzdem einen realen Einblick in ansonsten nicht bekannte oder zugängliche historische Orte zu geben – unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen.
Die gesamte Klosteranlage mit der mächtigen Kirche „St. Maria und Godehard“, der alten Umfassungsmauer, den noch erhaltenen Klostergebäuden, insbesondere der Prälatur  sowie einer Reihe von historischen Grenzsteinen aus diversen Epochen vereint gleich mehrere Denkmale in sich.
In kleinen Gruppen organisierte Führungen durch die ehemalige Klosterkirche und in die ansonsten nicht zugänglichen Türme fanden ebenso einen ungewohnt großen Anklang, wie die in der Vergangenheit immer wieder angebotene Wanderung zu den Mönchssteinen, einem Relikt einer ersten Landvermessung durch Abt Wilhelm Schechs von Pleinfeld im ausgehenden 15. Jahrhundert.

Vorträge „500 Jahre Loy Hering“
Ebenfalls sollten die Vorträge von Dr. Claudia Grund vom Domschatz- und Diözesanmuseum zu Eichstätt im „ehrwürdigen Chor und dem im Bauernkrieg 1525 beschädigtem Chorgestühl von 1519“ über den Eichstätter Bildhauer Loy Hering und seine Kunstwerke in der Klosterkirche Auhausen einen guten Zuspruch finden.

Genau 500 Jahre nach der Fertigstellung der weitgehend unbeachteten drei Denkmale für den letzten Klosterabt, Georg Truchseß von Wetzhausen, ist genau der richtige Zeitpunkt, Loy Hering (1484 – 1554) zu gedenken, welche er 1521 in der letzten Blütezeit vor dem Sturm der Bauern für das Kloster Auhausen schuf.
Als „großer Künstler seiner Zeit“ war er ein früher Vertreter des Übergangs von der Gotik in die Renaissance.
Das Triptychon, ein Denkmal für einen „Lebenden“, nämlich Abt Georg, zeigt in drei Motiven die Auferstehung Christi nach Dürers Holzschnitt in der großen Passion, den Abt daselbst kniend in schlichter Pilgerkleidung und den auf den Abt zuschreitenden Tod mit einem gespannten Bogen.
Als weiteres Denkmal ist der Grabstein des Abtes anzusehen, welcher zwar im Chorraum zu seiner Lebzeit installiert worden ist, aber durch die Vertreibung ins Exil nicht „zu Ehre“ kam. So starb Truchseß von Wetzhausen im Jahr 1552 in Eichstätt, veranlaßte jedoch noch die nachträgliche Eintragung seines Todes auf dem Grabstein.
Mit dem „Sakramentshäuschen“ widmete der Künstler im gleichen Jahr dem noch aufstrebenden Kloster einen „wertvollen Schatz“: Einen Aufbewahrungsort für Hostien, versehen mit dem „Urgedanken“, daß Christus stets in der Hostie verewigt ist.
Das unter dem Einfluß des Sturmes gelittene Kunstwerk gibt mit einer Gesamthöhe von 4,35 Meter auf vier Ebenen das Wappen des Abtes, die Abendmahlsszene, die Aufbewahrungsnische mit drei Engeln darüber, die Refiguration des Abendmahls – und über allem Gottvater stehend – wieder.
Dieses Kunstwerk bedeutete Abt Georg dermaßen viel, daß er es sogar als „persönliches Denkmal“ in die Übernahme-Verhandlungen des aufzulassenden Klosters an den Markgrafen von Ansbach mit aufnehmen ließ.
Im weiteren Rahmenprogramm war ein Vortrag „275 Jahre Auhausener Kloster-Orgel“ mit dem Wassertrüdinger Orgelbaumeister Stefan Hasselt geboten.

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Das Sakramentshäuschen von Loy Hering: Ein viergeschossiger Aufbau über drei Stufen auf halbrunder, gedrungener Basis.

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Das Triptychon des Künstlers Loy Hering, mit der Auferstehung Christi nach Dürers Holzschnitt in der großen Passion.


Jubilar bei Schreinerei Sauber
Ehrung für 30 Jahre Firmenzugehörigkeit

 

Auhausen (RK) – In der Auhausener Firma Sauber war in diesen Tagen ein besonderes Jubiläum zu feiern: Herr Günther Wager aus Dornstadt, weithin bekannt als „Bommel“, hält seit 30 Jahren „seiner“ Familie Sauber die Treue.
Herr Wager hat bereits am 1. September 1991 seine Schreiner-Ausbildung in dem alteingesessenen Familienbetrieb begonnen und das Handwerkszeug für einen tüchtigen und zuverlässigen Mitarbeiter mit hoher Einsatzbereitschaft „mit auf den Weg bekommen“.
Nun war es für die Familie Sauber eine freudige Selbstverständlichkeit, für diese bisherige, stets loyale Zusammenarbeit mit einer kleinen Feier zu danken – verbunden mit dem Vertrauen auf eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit.
„Eine lange Betriebszugehörigkeit ist immer ein positives Anzeichen für ein gutes Betriebsklima und der Schlüssel zum Firmenerfolg“, so der Firmeninhaber Gerhard Sauber.

(c) R. Kaußler - Jubilar_Sauber

Der Jubilar Günther Wager (zweiter von rechts) mit Gerhard Sauber, Waltraud Sauber und Stefan Sauber im Rahmen einer „verdienten Ehrung“.

Jubiläumskonzert der Musikkapelle Dornstadt zum 90-jährigen Gründungsjubiläum

Dornstadt (Hermann Kucher) - Anlässlich ihres 90-jährigen Gründungsjubiläums hat die Musikkapelle Dornstadt zu einem Standkonzert am Dorfplatz in Dornstadt eingeladen. Bei schönstem Augustwetter begrüßte 1. Vorstand Jürgen Kröppel – entsprechend den Coronavorgaben – nur die geladenen Dorfbewohner und einige weitere Gäste. Coronabedingt konnten zuletzt die „runden Geburtstage“ im Dorf sowie für die Mitglieder nicht musikalisch umrahmt werden. Das Jubiläumskonzert sollte für all diese Jubilare eine nachträgliche Freude und Gratulation zugleich sein. Hierzu spielte die Musikkapelle Dornstadt im ersten Teil des Jubiläumskonzertes ein Geburtstagsständerle wie es die Jubilare traditionell gespielt bekommen.

Im zweiten Teil seiner Ansprache ging Jürgen Kröppel auf die Gründungsgeschichte der Musikkapelle ein: In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg wurde in Dornstadt immer wieder der Wunsch laut, eine Musikkapelle zu gründen. Jedoch fehlten die finanziellen Mittel und eine geeignete Person, die den Musikliebhabern das Spielen fachgerecht hätte lernen können. Mit der Versetzung des Volksschullehrers Jobst Dittmar 1931 an die evangelische Volksschule in Dornstadt war das Problem eines Ausbilders behoben. Am 7. November 1931wurde im Lehrerwohnhaus ein Gründungsversuch unternommen. Dieser scheiterte zunächst an den Ausstattungskosten. Je „weiter aber der Abend vorrückte, gelang dann doch der Versuch mit einer zwar an Zahl geringeren, aber an Begeisterung umso stärkeren Zahl.“ Dazu gehörten dann die Herren Leonhard Schachner, Friedrich Hertle, Karl Schachner, Friedrich Geiger, Christian Meyer, August Heller, Friedrich Groß, Karl Volk, August Engelhardt und Ernst Wagner. Jedes Mitglied steuerte 70 Mark bei, zusätzlich nahm man noch ein Darlehen von 200 RM beim Raiffeisenverein Dornstadt auf. Nun konnte man die Instrumente bezahlen: 4 B-Trompeten, eine Posaune, zwei B-Tenorhörner, eine B-Tuba und zwei Es-Hörner.

Ein kurzer Auszug aus der Satzung, die J. Dittmar erstellte: …“Jede Woche findet mindestens eine Probe statt. Alle Spieler haben pünktlich mit Instrument und Noten zu erscheinen. Die Musikkapelle kann nicht aufgelöst werden“.

Abschließend bedankte sich Jürgen Kröppel bei allen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, denn ohne ihr begeistertes Engagement und ihr verantwortungsvolles Wirken hätte die Musikkapelle bereits die schwierigen Jahre des 2. Weltkrieges nicht überstanden. Heute besteht die Kapelle aus 58 Musikantinnen und Musikanten. Zum Abschluss des Standkonzertes übergab Bernd Simon, der zusammen mit Harald Simon die Kapelle zuletzt kommissarisch geleitet hatte, den Dirigentenstab an den neuen Dirigenten Harry Frick aus Ansbach.

Die Musikkapelle Dornstadt bedankt sich bei allen Besuchern für ihr Kommen, so dass wir ein kleines aber feines Fest zusammen feiern konnten.

Ehrungen verdienter Mitglieder im 90. Gründungsjahr der Musikkapelle Dornstadt:

Ehrungen verdienter Mitglieder:

50 Jahre: Dieter Schachner

40 Jahre: Rainer Groß, Anita Gutmann, Bernd Simon

25 Jahre: Wolfgang Wüst

20 Jahre: Daniel Jung

10 Jahre: Jessica Mikusch, Anna Wucherer, Max Wucherer, Andreas Wüst

Ehrung für 1. Vorstand:

20 Jahre: Martin Wucherer von 1998 bis 2018

Ehrung für Vereinsfunktionäre:

30 Jahre: Walter Schachner (Notenwart von 1987 bis 2019)

(c) Hermann Kucher - Jubilaeum_90
  

Eure Musikkapelle Dornstadt                                                                  

"Jubiläum" in der Auhausener Denkmalpflege
Tag des offenen Denkmals im Klosterhof

Auhausen (Robert Kaußler) – Am 12. September 2021 findet der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ statt. Die Kirchengemeinde Auhausen wird auf diesmal wieder die ehemalige Klosterkirche „St. Maria und Godehard“ der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Hat Ihnen schon einmal jemand gezeigt, wo die Auhausener Glocken ihren Platz haben? Oder was bzw. wo die „Blutzahl von Auhausen“ ist? Vielleicht würden Sie auch gerne einen ungewöhnlichen Blick über die Dächer von Auhausen werfen? Oder möchten Sie erfahren, welche heute noch sichtbaren Spuren der Bauernkrieg 1525 in Auhausen hinterlassen hat?
Auf diese – und weitere – Fragen gibt
die evangelische Kirchengemeinde Auhausen auch in diesem Jahr vielfältige Antworten während des Denkmal-Aktionstags und öffnet ihre Portale, um die Besonderheiten dieses herausragenden Denkmals von hohem Kulturrang der Öffentlichkeit näher zu bringen.
Kirchenführungen werden in Auhausen zwar ganzjährig angeboten. Doch an diesem Tag haben die Besucher die Möglichkeit, in Bereiche des historischen Bauwerks zu kommen, die ansonsten nicht zugänglich sind.
Noch immer im Zeichen der Virus-Pandemie „läutet“ um 10.00 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel im Gemeindegebiet den „Denkmal-Tag“ ein.
Ab 13:00 Uhr wird mit Kirchenführungen, Führungen auf die Türme und einer Wanderung zu den Mönchssteinen die Historie „rund um das ehemalige Kloster“ zugänglich gemacht.
Um 14.00 und 16.15 Uhr ist der Jubiläums-Vortrag von Dr. Claudia Grund vom Domschatz- und Diözesanmuseum zu Eichstätt geplant: „Der Eichstätter Bildhauer Loy Hering und seine Kunstwerke in der Klosterkirche Auhausen“. Genau 500 Jahre nach der Fertigstellung des weitgehend unbeachteten Denkmals für den letzten Klosterabt, Georg Truchseß von Wetzhausen, ist genau der richtige Zeitpunkt, dem Bildhauer Loy Hering (1484 – 1554) zu gedenken: Er schuf das Triptychon, welches in drei Motiven die Auferstehung Christi nach Dürers Holzschnitt in der großen Passion, den Abt Truchseß von Wetzhausen kniend in schlichter Pilgerkleidung und den auf den Abt zuschreitenden  schreitet der Tod mit einem gespannten Bogen aufzeigt.
Des weiteren widmete der Künstler mit dem markanten Sakramentshäuschen im gleichen Jahr dem noch aufstrebenden Kloster einen „wertvollen Schatz“.

 

Im weiteren Rahmenprogramm wird ein Vortrag „275 Jahre Auhausener Klosterorgel“ mit dem Wassertrüdinger Orgelbaumeister Stefan Hasselt sowie eine Kaffeebar im Gemeindehaus geboten. Der Eintritt ist frei.

(c) R. Kaußler - Auhausen_Denkmaltag_2

Das Sakramentshäuschen von Loy Hering: Ein viergeschossiger Aufbau über drei Stufen auf halbrunder, gedrungener Basis

Startschuss für die Machbarkeitsstudie "Prälatur"
Bürgerschaftlicher Konsens ist entscheidend

Auhausen (RK)Die Städtebauförderung in der Nordrieser Gemeinde Auhausen hat in der letzten Gemeinderatssitzung weiter an Fahrt aufgenommen.
Die Sanierungsbetreuer der Kommune, die Herren Wild und Birrle, vom beauftragten Büro „D
ie Städtebau – Gesellschaft für Kommunalberatung – Südbayern – GmbH“ wußten vom geforderten Verfahren der Regierung von Schwaben und vom Bayerischen Landesdenkmalamt zu berichten, für diese „bedeutende Förderung“ der ehemals klösterlichen Prälatur eine Machbarkeitsstudie auszuschreiben: Bei ungewöhnlich hohem Interesse von 13 Bewerbern sind neun Angebote zurückgekommen, wovon nunmehr drei Architekturbüros die Gelegenheit erhalten sollten, sich persönlich im Gemeinderat vorzustellen.

In einem Auswahlverfahren durften nacheinander Herr Prof. Geisenhof von der „Planungsgruppe DASS“ (Weißenburg), Herr Heffner vom Büro „Feulner & Heffner“ (Ellingen) sowie Herr Frosch vom Büro „Frosch“ (Pappenheim) über ihre jeweils angedachte Vorgehensweise zu einer zu erstellenden „Machbarkeitsstudie für die Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des Prälatur-Gebäudes samt Nebengebäude“ referieren.
Außer einer „kritischen Erforschung der Baugeschichte“ war von der „neuen Ortsmitte, die sehr wichtig für Auhausen“ sein wird, die Rede. Sehr gegensätzlich waren die Planungsideen zu den Nebengebäuden: „Warum soll – neben der vorhandenen „Klosterweise“ – nicht dem alten, vor Jahrhunderten verschwundenen „klösterlichen Wirtschaftshof“ der Vorzug vor einer teuren Sanierung der einfach erstellten Wirtschaftstrakte gegeben werden? Im Mittelpunkt der Aussagen war freilich die Nachhaltigkeit allen Tuns, der „Impuls-Charakter für die Gemeinde“ und die Zielsetzung, die „Aufenthaltsdauer der Bevölkerung im Ortskern zu erhöhen“. Nicht nur Gäste sind in das Dorf zu holen, sondern insbesondere eine Wohnbevölkerung wird im Sanierungsgebiet erforderlich werden: „Wir müssen in der Region vorankommen“. Eine Anmerkung am Rande sorgte für allgemeine Erheiterung, wonach bei einer sinnvollen Nutzung und Belebung der „leeren Ortsmitte“ weiterzudenken sein wird: „Dann können Sie in einem nächsten Schritt auch wieder ein Wirtshaus aufmachen“.
Als wesentlichen Punkt einer richtigen Vorgehensweise wird die „kritische Bausubstanz-Untersuchung“ mit weitgehenden Gebäudeteil-Öffnungen angesehen, um somit eine „größere Kostensicherheit“ zu erhalten.
Im Ergebnis sind sich alle Bewerber einig, daß der „bürgerschaftliche Konsens“ der „Schlüssel zum Erfolg“ sein wird.
Unter fachlichem Gedankenaustausch mit den Sanierungsbetreuern ist in anschließender Beratung die Wahl auf das renommierte und in der Region bekannte Architekturbüro „Feulner & Heffner“ (aktuell z.B. „Krone“ Oettingen) gefallen, eine Machbarkeitsstudie für diesen exponierten Klosterbereich zu erstellen, welches den späteren „Übergang in ein bauliches Konzept“ darstellen wird.

In einem weiteren „städtebaulichen Themenbereich“ war bereits die Entscheidung für das  „Projekt Wörnitzpark“, um die „Erlebbarmachung des Wörnitzufers“  mit touristischem Potential zu erreichen, gefallen. Nachdem sich hier nun gleich drei „Schutzbedürfnisse“ treffen (FFH- und Vogelschutz-Gebiet sowie Biotope) bedarf es einer „Kartierung der Einwirkräume“, wofür ein Planungsauftrag zu vergeben war.
Die Gemeinde Auhausen hatte beschlossen, an der neuen Bayerischen Gigabit-Richtlinie teilzunehmen sowie einen Breitband-Masterplan erstellen zu lassen.
Nach vorliegenden Angeboten konnte der Auftrag an die Firma Corwese GmbH aus Heretsried vergeben werden.

Aufgrund eines vorliegenden Antrags der Freiwilligen Feuerwehr Auhausen konnte nach eingehender Beratung ein Grundsatzbeschluß zur Beschaffung eines neunen Löschgruppenfahrzeugs (LF) 10 gefaßt werden. Auf dieser Grundlage sind die notwendigen Planungen und Vorarbeiten auf den Weg zu bringen, d.h. Einleitung eines Förderverfahrens und Bereitstellung der Haushaltsmittel für die nachfolgenden Jahre.

(c) R. Kaußler - Auhausen_Klosterhof_14

Im Rahmen der beauftragten Machbarkeitsstudie werden neue Gedanken zur Umgestaltung des Klosterhofes und den Prälatur-Nebengebäuden (im Bild rechts) einfließen.

Infotafel zur Geschichte von Dornstadt und Hirschbrunn am Schlossweiher in Dornstadt aufgestellt

(c) Leo Czuppa - Dornstadt Wasserschloss Infotafel

Dornstadt (Werner Paa) - Im Rahmen der Rieser Kulturtage brachten der Verschönerungsverein Dornstadt und der Verein Rieser Kulturtage eine reich bebilderte Chronik zur Ortsgeschichte und den dortigen Familien heraus. Auf über 400 Seiten stellen die beiden Autoren Gerhard Beck und Hermann Kucher die Ergebnisse ihrer langwierigen Forschungen vor.

Ergänzend dazu wurde nun im Bereich des alten Schlossweihers nordwestlich des Jagdschlosses Hirschbrunn von der Gemeinde Auhausen eine Infotafel aufgestellt, in der die interessante Geschichte beider Ortschaften erklärt und in Wort und Bild dargestellt wird.

Mit der sog. Wildbannschenkung 1053 wird die Gegend um Dornstadt in einer Urkunde erwähnt, als Kaiser Heinrich III. dem Eichstätter Bischof Gebhard I. den Oettinger Forst schenkte. Zu dessen Verwaltung wurden Stützpunkte eingerichtet, auf denen niedrige Adelige saßen. Neben der Kirche St. Nikolaus befindet sich ein etwa fünf Meter hoher Turmhügel, der mit einem Graben umgeben war. Die Anlage dürfte vermutlich im 11. Jahrhundert errichtet worden sein.

1347 kam der Forst durch Tausch in den Besitz der Oettinger Grafen. Die Nutzung des Waldes und die Jagd erforderten deshalb ein neues Standquartier. So entstand im Bereich des ehemaligen Schlossweihers eine Wasserburg. Die geborgenen Eichenpfähle, auf denen das Bauwerk gegründet war, datieren in die Jahre 1386 bis 1440. 1425 werden die Grafen Ludwig XI. und Friedrich III. genannt, die die Wasserburg gemeinsam nutzten.

1600 ließen der evangelische Graf Gottfried zu Oettingen-Oettingen und der katholische Graf Wilhelm II. zu Alt-Wallerstein die Anlage abbrechen und das heutige Jagdschloss Hirschbrunn erbauen. Fürst Albrecht Ernst II. verkaufte 1692 das Schloss an Graf Franz Albrecht zu Oettingen-Spielberg. Seither ist es in deren Besitz und seit 2013 wird es von der fürstlichen Familie wieder bewohnt. In unmittelbarer Nähe des Schlosses liegt an einer Allee ein Denkmal, das Fürst Otto für seinen Vater Johann Aloys III. errichten ließ.

Bürgermeister Martin Weiß, der zusammen mit 2. Bürgermeisterin Karin Reulein und Gerhard Beck die neue Tafel am 26. Juli 2021 vorstellte, bezeichnete sie als eine schöne Bereicherung für die Geschichte der beiden Ortschaften. Er bedankte sich bei Martin Obel, dem Vorstand des Verschönerungsvereins, für die finanzielle Unterstützung des Projekts und besonders bei Hermann Kucher, dem Initiator für die Errichtung der neuen Tafel. Abschließend bedankte sich Kucher bei Werner Paa, mit dem zusammen er die Tafel gestaltete, bei der Gemeinde Auhausen für die Unterstützung, bei Werner Reulein und bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Wanderer, die den „Fürstenweg“ durch Dornstadt laufen, sollten unbedingt den kurzen Umweg zum Schlossweiher machen, um sich dort über die Geschichte und Entwicklung von Dorf und Schloss zu informieren.

(c) Leo Czuppa - Infotafel Ortsgeschichte Dornstadt

Die neue Infotafel am Schlossweiher in Dornstadt informiert über wichtige Stationen der Geschichte von Dornstadt und Hirschbrunn. Die Personen von links nach rechts: Bürgermeister Martin Weiß, 2. Bürgermeisterin Karin Reulein, Gerhard Beck, Werner Paa, Hermann Kucher, Martin Obel

Gemeinde Auhausen verabschiedet Mandatsträger
Würdigung für kommunales Ehrenamt

 

Auhausen  – In der Zeit des sich normalisierenden Gemeindelebens gilt es, viele „Programmpunkte“ nachzuholen. So war es Bürgermeister Martin Weiß wichtig, nunmehr allen ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern des Jahres 2020 einen Dank auszusprechen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte Frau Anja Stadelmann, Herrn Matthias Geiger, Herrn Markus Eisen und Herr Georg Beyhl sen. für ihr verdienstvolles Wirken als kommunale Mandatsträger mit bis zu zwei Wahlperioden eine gemeindliche Dankurkunde und ein Erinnerungsgeschenk überreicht werden.

Eine besondere Würdigung sollte das langjährige, ehrenamtliche Mitwirken von Herrn Otto Abele in der kommunalen Selbstverwaltung erfahren. Er wirkte von 1996 – 2020 verdienstvoll für die Gemeinde Auhausen und versuchte insbesondere, die Interessen „seines“ Gemeindeteils Dornstadt zu vertreten.

Als Höhepunkt des Abends war die Überreichung von „Kommunalen Dankurkunden“ des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, Joachim Hermann, vorzunehmen. Diese Verleihung, welche in nichtpandemischen Zeiten durch den Landrat erfolgt, durfte Bgm. Weiß Frau Karin Reulein und Herrn Abele für ihr „auszeichnungswürdiges Verhalten, ihre Verdienste und ihre persönliche Einstellung zum Ehrenamt“ zuteil werden lassen.

(c) R. Kaußler - Gemeinde Auhausen_Ehrungen

Im Bild (von links):
Bgm. Martin Weiß, 2. Bgm´ín Karin Reulein, Matthias Geiger, Otto Abele, Markus Eisen, Georg Beyhl. sen, und Anja Stadelmann

Knaxiade im Kindergarten Auhausen       

Die KNAXIADE ist eine Bewegungsolympiade im Kindergarten ohne Wettbewerbscharakter und steht unter dem Motto "Bewegung macht Spaß". Die KNAXIADE hat sich zum Ziel gesetzt, dem Bewegungsmangel der Kinder entgegenzuwirken. Hier gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner nach dem olympischen Gedanken "Allein das Mitmachen zählt!". Am Freitag, den 25. Juni 2021, fand in der Mehrzweckhalle Auhausen, die diesjährige „Knaxiade“ für die Kinder des Kindergartens Auhausen statt. Bei der Olympiade für Kindergärten, soll der Spaß an Bewegung die Kinder motivieren, sich spielerisch auszutoben. Einige Eltern der Kinder haben hierfür einen Parcours mit verschiedenen Übungsbereichen vorbereitet, den die Kinder in Gruppen durchlaufen durften. Jedes Kind erhielt im Anschluss eine Urkunde und eine Medaille.

(c) S. Ziegler - Knaxiade_2021

Instrumentalausbildung
mit der Musikkapelle Dornstadt

Am Freitag, 02.07.2021 von 18:00 – ca. 19:00 Uhr findet am/im Schulhaus Dornstadt (Ortseingang von Oettingen kommend) eine Info-Abend für Interessierte statt. Hier werden auch die einzelnen Instrumente vorgestellt.

Unser Service:
Beratung und  Vermittlung von Instrumentallehrern und zu  Kauf- und Leih-Instrumenten.

Das erste große Ziel:
Gemeinsamer Spaß mit Freunden bei moderner (poppig-rockig) und auch traditioneller Blasmusik mit der Jugendkapelle Lehmingen-Dornstadt.

Unser Ausbildungsangebot:

  • Flötengruppe
  • Trommlergruppe
  • Schlagzeug              
  • Trompete
  • Flügelhorn
  • Tenorhorn
  • Posaune      
  • Tuba
  • Klarinette
  • Saxophon
  • Querflöte
Unter https://www.auhausen.info/musikkapelle-dornstadt/Jugendausbildung/ werden diese Instrumente in YouTube Clips für Kinder und Jugendliche anschaulich vorgestellt – schaut mal rein.
Wenn Du Interesse hast und zu unserem Info-Abend kommen möchtest, melde dich bitte mit Angabe des Wunsch-Instrumentes (sofern bekannt) unter den folgenden Kontaktmöglichkeiten. So können wir Dir für den Abend eine individuelle Beratung reservieren.

 
Jürgen Kröppel, 1. Vorsitzender:

Johanna Brunacker, Jugendvertreterin: 

www.auhausen.info/musikkapelle-dornstadt

FACEBOOK u. INSTAGRAMM Musikkapelle Dornstadt e.V.

WICHTIG: DAS VOR ORT AUSLIEGENDE HYGIENEKONZEPT ZU COVID-19 IST ZU BEACHTEN

Wie freuen uns auf Sie

Es grüßt Sie Eure Musikkapelle Dornstadt

Kirchengemeindlicher Kindergarten steht vor Sanierung
Millionenprojekt in Zusammenarbeit mit Gemeinde

 

Auhausen (RK) – In seiner Juni-Sitzung hat der Gemeinderat der Nordrieser Gemeinde Auhausen weitreichende finanzielle und soziale Beschlüsse gefaßt.
Neben der Verabschiedung des Haushaltes 2021 mit zahlreichen Einnahme- und Ausgabepositionen (s. eigener Bericht) war ein „zentraler Schwerpunkt“ des Abends ein Baubeschluß und eine Bauvereinbarung für den Kindergarten Auhausen mit der örtlichen Kirchengemeinde als Träger der Einrichtung.

Nach einer umfangreichen Prüfung des Kindergartengebäudes „Die kleine Oase“ zu „Neubau oder Sanierung“ konnten zwischenzeitlich die Weichen in Richtung „Sanierung mit Umbau und Erweiterung“ gestellt werden.

Traditionsreiches Gebäude
Die gesamte Einrichtung und das Gebäude aus den 1950er Jahren haben eine lange, abwechslungsreiche Geschichte hinter sich:
Im Zuge eines gemeindlichen Beschlusses für eine erste Kindergarten-Gründung Mitte der 1940er-Jahre war es in einem ersten Schritt möglich, „ein Tagwerk Land“ von Herrn Simon Steinacker, dem früheren Eigentümer und Bewohner der ehemaligen Kloster-Prälatur zu erwerben.
Unter heute nicht mehr vorstellbaren Umständen startete der Betrieb in einer Holzbaracke mit 40-50 Kindern und unter der alleinigen Leitung der damaligen Gemeinde-Schwester Betty Schwarz. Eine Erziehung „unter sozialen Aspekten“ in gemeindlicher, gemeinschaftlicher und in einer sehr naturnahen Umgebung. So durften die Kleinsten im Ort schon ihre eigenen Gartenbeete bewirtschaften und verbrachten selbstverständlich die meiste Zeit des Tages in freier Natur.

Bereits im Jahr 1949 ging die Trägerschaft auf die ev.-luth. Kirchengemeinde Auhausen über. Nach den ersten „Pionier-Jahren“ baute der Träger in Eigenregie ein neues Kindergartengebäude samt Wohnung für die Leiterin. In einer Zeit des wirtschaftlichen Aufbruchs konnte dieses Projekt mit fast ausschließlich ehrenamtlicher Arbeitsleistung der gesamten Dorfbevölkerung und einem Kapitaleinsatz von 36.000 Mark bewerkstelligt werden.
Im Jahr 1985 sollte es zu einer ersten größeren Sanierung unter Wegfall der Personalwohnung bzw. Schaffung eines weiteren Gruppenraumes kommen, so daß Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zur Einschulung in zwei „Regelgruppen“ zu betreuen waren.
1995 war es jedoch unumgänglich, auf die wachsende Kinderzahl zu reagieren und einen Anbau in der heutigen Ausdehnung zu schaffen. Hierbei entstanden nochmals ein Gruppenraum und ein Mehrzweckraum. Darüber hinaus war mit zusätzlichem Flächenerwerb in der Nachbarschaft die Vergrößerung der Frei- und Spielfläche möglich.Auch ist seit einigen Jahren die Betreuung von bis zu zwölf
Kindern ab dem ersten Lebensjahr in einer Kinderkrippe möglich.
Im Rahmen eines Dorf-Wettbewerbs sollten sich ab dem Jahr 1996 der Einrichtungsname „Die kleine Oase" sowie die Gruppennamen „Löwenzahn“, Regenbogen“ und „Schneckenhäus´le“ etablieren.

Mit der Nachfrage aus der Elternschaft folgte ab 2010 eine Angebotserweiterung um die Ferien- und Schulkind-Betreuung sowie ab 2011 als Bewegungskindergarten. Weiterhin erfolgte im Laufe der Jahrzehnte eine Öffnung für Kinder aus den umliegenden Ortschaften, bis hin zur fränkischen Nachbarschaft.

Wachsender Bedarf
Der weiter wachsende Bedarf in der umtriebigen und „jungen“ Gemeinde veranlaßte die Verantwortlichen nunmehr, einen aktuellen sowie künftigen Bedarf feststellen zu lassen, welcher nach umfangreichen Planungen und Besprechungen in das nunmehrige Ratsergebnis in der Gemeinde Auhausen münden sollte:

  • Baubeschluß zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung vorbehaltlich einer Zustimmung durch die zuständige Regierung von Schwaben.

  • Bauvereinbarung mit dem Träger zur Sanierung, zum Umbau und zur Erweiterung.

Bei geschätzten Baukosten von 1,6 Mio. wird die Gemeinde Auhausen den Hauptanteil tragen und 15 % Zuschuß aus der Kirchengemeinde erhalten.
Alle Beteiligten hoffen aktuell auf eine Aufnahme das 4. Sonderinvestitionsprogramm des Freistaates Bayern, so daß nach Abzug aller aktuellen Fördermöglichkeiten mit einem Eigenanteil von 680.000 € zzgl. Steigerung kalkuliert wird.

Nach Fertigstellung kann die Kirchengemeinde Auhausen als Einrichtungsträger und die Gemeinde Auhausen einer jungen Bevölkerung eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen, 18 Krippen- und 50 Kindergartenplätzen anbieten.

Der Neubau soll in Verlängerung zu dem bestehenden Bau entstehen, in welchem die Kinderkrippe ihre Heimat finden wird. Eine nochmalige Grundstückserweiterung steht ebenfalls auf der Agenda.
Für den Altbau ist die Erweiterung um Räumlichkeiten geplant, die in den aktuellen Standards des Raumkonzeptes für Kindertagesstätten vorgeschrieben und somit erforderlich sind: Speiseräume, Wartebereich für die Eltern, Besprechungs- sowie Umkleideraum und Toiletten für Beschäftigte.

Bgm. Weiß betonte ausdrücklich, daß die Bedarfserkennung durch die Gemeinde Auhausen erfolgt ist und er einerseits von einer zukunftsfähigen Lösung für die Gemeinde ausgeht und andererseits das Gesamtprojekt mit allen Beteiligten in gutem Miteinander und dem behutsamen Umgang mit Steuergeldern auszuführen sein wird. Die Gemeinde ist im Bauausschuß beratend vertreten.

 

(c) R. Kaußler - KiGa_Auhausen_08

Der Kindergarten von Auhausen, im Schatten der ehemaligen Klosterkirche.

(c) R. Kaußler - KiGa_alt (Repro Archiv)

Der ursprüngliche gemeindliche Kindergarten; nicht mehr, als nur eine Holzbaracke.

(c) R. Kaußler - KiGa_Auhausen_evangelisch (Repro Archiv)

Eine frühe Aufnahme, die von der Trägerschaft der evang.-luth. Kirchengemeinde Auhausen zeugt.

(c) R. Kaußler - KiGa_1959 (Repro Archiv)

Ein stattlicher Neubau als Gemeinschaftsprojekt aus dem Jahr 1959: Der Kindergarten von Auhausen.

(c) R. Kaußler - KiGa_innen (Repro Archiv)

Ein Blick in eine Erziehungseinrichtung vergangener Zeit: Zahlreiche Kinder mit ihrer „Kindergartentante“ Schwester Betty.

 

Haushalt 2021 beschlossen
Großprojekte "Sanierung von Kirche und Kindergarten"

Auhausen (RK) – Die Gemeinde Auhausen ist aktuell finanziell „gut aufgestellt“. Bürgermeister Martin Weiß konnte zur letzten Gemeinderatssitzung Frau Mayer von der Kämmerei der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen (VG) sowie „seine“ Ratsmitglieder begrüßen.
Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen Beratung und Beschlußfassung zum Haushalt 2021.
Der Verwaltungshaushalt mit einem Gesamtvolumen von 1.805.400 € gibt das laufende gemeindliche Jahr mit seinen Ausgaben und Einnahmen wieder: Die Bereiche der Pflichtaufgaben finden in entsprechenden Zahlen ihren Niederschlag im Haushalt: Schulverbandsumlage, Betriebskostenanteile am kirchengemeindlichen Kindergarten, Betrieb der Entwässerungseinrichtungen, Straßen- und Grünflächenunterhalt. Neben den eigenen Personalkosten sind die VG-Umlage und die Kreisumlage ebenfalls anzusetzende Ausgaben.
Eine umfangreiche Unterstützung des kulturellen und ehrenamtlichen Lebens in der Gemeinde hat ihren Stellenwert; z.B. Jugendraum Auhausen, Musikkapelle und Posaunenchor, Gemeindebücherei, beide Heimat- und Verschönerungsvereine sowie die gemeindlichen Feuerwehren.
Auf der Einnahmenseite waren die Grundsteuern A, B und die Gewerbesteuer bei konstanten Hebesätzen als wesentliche eigene Einnahmen festzusetzen; von staatlicher Seite können die Einkommensteuer- und Umsatzsteuer-Beteiligungen wie auch Schlüsselzuweisung und weitere Zuweisungen erwartet werden, so daß Frau Mayer insgesamt mit einer Zuführung zum Vermögenshaushalt von 180.300 € plant: „Die gesetzliche Pflichtzuführung kann hiermit erfüllt werden“.

Schwerpunkt Vermögenshaushalt
Die Vorstellung des Vermögenshaushaltes mit 1.118.500 € erreicht zwar nicht den Rekordhaushalt des Vorjahrs, spiegelt aber erneut einen enormen Kraftakt für die 1.000-Einwohner-Gemeinde wider. „Maßgebliche Investitionen stehen im Zusammenhang mit dem großen bürgerlichen Engagement in der nordschwäbischen Kommune“, z.B. Sanierung des historischen Bierkellers, Generalsanierung der Klosterprälatur, Bau von Trimm-Dich-Pfad und Errichtung „Wörnitzpark“.
Die „gute Nachricht“ konnte dem Gemeinderat bereits vorab gegeben werden: Es wird keine Darlehensaufnahme benötigt, Schulverband und VG erheben keine Investitionsumlagen.
Umfangreiche Investitionen werden in den Bereichen Breitbandausbau, Straßen- und Brückensanierung, Straßenbau, Bau- und Gewerbegebietserweiterung, Kanal-, Kläranlagen- und Gebäudesanierung, Rekultivierung der Erdaushubdeponie und für diverse Beschaffungen getätigt.
Ein großer und sich über die nächsten Jahre hinziehender „Themenblock“ ist die Aufnahme der Gemeinde Auhausen in das staatliche Sonderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, wofür in Auhausen und insbesondere mit den Bürgern bereits einiges an Vorarbeit geleistet worden ist. Neben der Aufwertung des altehrwürdigen klösterlichen Abtsitzes (Prälatur) werden das „kommunale Fassadenprogramm“ finanzielle Mittel in Anspruch nehmen. Jedoch dürfen hierfür staatliche Zuwendungen erwartet werden.
Um ihrer eigenen Geschichte und der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, wird die Gemeinde einen Zuschuß an dem anlaufenden Millionenprojekt „Dachstuhlsanierung der ehemaligen Klosterkirche Auhausen“ gewähren.
Schwerpunkt des vorliegenden Zahlenwerkes dürfte jedoch die Kindergartensanierung in Auhausen sein, die sich – neben den haushaltlichen Aspekten – in einem separaten Baubeschluß und einer Bauvereinbarung mit der Kirchengemeinde Auhausen ausdrücken sollte (s. eigener Bericht).
Im Einzelplan „kommunale Finanzwirtschaft“ sind die Zahlen zur Darlehenstilgung und zur Rücklage sowie ein Ausblick auf deren Entwicklung in den nächsten Jahren im Fokus gestanden. Neben der Tatsache, daß auch in diesem Jahr auf eine Kreditaufnahme verzichtet und auf eine Rücklagenentnahme von 136.600 € zurückgegriffen werden kann, dürfte die Gemeinde Auhausen nach aktuellem Stand mit der letzten Darlehenstilgung im Jahr 2025 im gemeindlichen Haushalt schuldenfrei sein.
Als weitere Einnahmen zur Finanzierung des ungewöhnlich großen Investitionsvolumens sind die Zuführung vom Verwaltungshaushalt, Bauplatzverkäufe und eine Investitionszuweisung vorgesehen.
Die Gemeinderatsmitglieder waren bereit, der Haushaltssatzung zum Haushaltsplan, die einen Kassenkreditrahmen in Höhe von 300.000 € beinhaltet, dem Stellenplan und dem Investitionsprogramm, „guten Gewissens“ ohne Gegenstimme zuzustimmen.
Bürgermeister Weiß durfte sich zufrieden mit der momentanen Gesamtsituation in der Gemeinde Auhausen mit einem 3.000.000-Euro-Haushalt (Vorjahr: 4 Mio.) zeigen, der Wohn- und Arbeitsplatzperspektiven für eine kommende Generation aufweist – und verbunden mit der Hoffnung auf eine kontinuierliche Entwicklung der Finanzen von Staat und Gemeinden in einer Zeit „nach der Pandemie“.
In einem weiteren „grundsätzlichen Tagesordnungspunkt“ war im Rahmen des laufenden Städtebau-Förderprogramms der „Freianlagen- und Gestaltungsplan für die Ortsstraßen innerhalb des Sanierungsgebietes Auhausen mit Vertiefung des 1. Bauabschnitts“ zu beschließen“. Hiernach konnte dem bereits in der Vergangenheit für die Gemeinde tätigen Büro „LandschaftsLabor“ in Zusammenarbeit mit der Firma „Planwerk“ der Planungsauftrag erteilt werden.
Zur Aufgabe „Verbesserung der Mobilfunksituation“ wußte Bgm. Weiß von der angelaufenen Markterkundung sowie einem interessierten Anbieter zu berichten. In einem nächsten Schritt werden – bei „anerkannter Dringlichkeit der Versorgung“ – die „Standort-Verhandlungen“ anzugehen sein.

(c) R. Kaußler - Auhausen_Klosterkirche_1

Nach über 40 Jahren bedarf die ehemalige Klosterkirche einer erneuten Sanierung mit Millionenaufwand.

(c) R. Kaußler - Auhausen_Klosterkirche_2

Ein Jahrhunderte altes Konstrukt: Die Statik des Dachstuhls der Klosterkirche Auhausen ist schwer beeinträchtigt.

Tohuwabohu.dance presents: Secret Rave @Freibad Oettingen #kulturrelevant

Waldgeister flüstern nur?

Am 5.6.2021 wurde es richtig laut im Freibad Oettingen. Live on Stage als Livestream waren Ingmar Beh and the Franks und rissen euch Zuhause in euren Wohnzimmern mit fettem DJ-sound Berlin-meets-Ries Style von den Couchen. Ein dickes Schmankerl für die Augen haben unsere Feuerkünstler Gabriele und Philipp auf die Leinwand gebracht! Enjoy the Spririt of Tohuwabohu@Freibad Oettingen and keep on dancing!

Du hast es verpasst? Kein Problem! Schau dir die Aufzeichnung der Produktion mit unseren DJs und Feuerkünstlern direkt hier an.  


LAUF10! kann losgehen: Vereine in ganz Bayern bieten wieder LAUF10!-Gruppen an - jetzt anmelden!

LAUF10! kann starten und in die 14. Runde gehen. Das erfolgreiche Laufprojekt der Abendschau im BR Fernsehen, der TU München und des Bayerischen Leichtathletik-Verbands beginnt am Montag, 21. Juni 2021. Ab da an heißt es wieder: „Bayern bewegt sich – mit LAUF10!“. Zahlreiche Partnervereine haben sich bereits angemeldet, die Gruppen unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln trainieren werden. Aber auch Einzelkämpfer*innen können an der Fitnessaktion teilnehmen. Am Ende geht es schließlich allen nur um Eines: in zehn Wochen fit werden für einen Zehnkilometerlauf. Am Freitag, 3. September endet die Aktion – wenn auch in diesem Jahr Corona-bedingt der gemeinsame Abschlusslauf in Wolnzach entfallen muss. Dafür werden die Laufvereine, je nach Möglichkeit, eigene kleine Abschlussläufe veranstalten. Die Abendschau begleitet das Programm im Aktionszeitraum mit vielen Servicebeiträgen und Hintergrundberichten. Mehr Infos zur Aktion gibt es unter www.abendschau.de.

LAUF10! 2021

LAUF10! beim Schützen- und Sportverein e.V. Auhausen
Der SSV Auhausen bietet regelmäßig einen LAUF10!-Treff an: Im Team macht Sport einfach mehr Spaß. Auch das Durchhalten fällt leichter! Wer mit dem SSV Auhausen für LAUF10! trainieren möchte, kann sich ab sofort bei Sascha Ziegler, 0151/27039578, ziegler@auhausen.info anmelden. Der Verein bietet das LAUF10!-Training unter fachkundiger Leitung an.

Bayern bewegt sich – mit LAUF10!
Wie groß der Bewegungsdrang sein kann und wie wichtig Sport für die körperliche und geistige Gesundheit ist, ist gerade in der Pandemie nochmal besonders in den Fokus gerückt. In diesem Jahr tun sich wieder Menschen aus ganz Bayern zusammen, die ihre Fitness steigern wollen, und folgen dem Aufruf der Abendschau im BR Fernsehen, sich an der Erfolgsaktion LAUF10! zu beteiligen – ob als Einzelläufer*innen oder in der Laufgruppe.

Wer das Gemeinschaftserlebnis bevorzugt und sich einer Gruppe anschließen möchte, findet eine Liste mit den Vereinen, die einen LAUF10!-Treff anbieten und das Trainingsprogramm umsetzen, unter folgendem Link: www.br.de/br-fernsehen/sendungen/abendschau/lauf10/lauf10-vereine-pdf100.html.

Vorteile für Laufvereine
LAUF10! findet in Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen statt. Die Vereine stellen Lauftrainer, die bei einem Seminar an der TU München in die Philosophie und in die Trainingspläne von LAUF10! eingewiesen werden. In den vergangenen Jahren waren es stets mehr als 200 Vereine im Freistaat, die an der Erfolgsaktion teilnahmen und LAUF10!-Treffs anboten. Mit der Teilnahme bietet die Abendschau den Vereinen auch die Möglichkeit, weitere Menschen für den Sport zu begeistern und so auch auf Dauer neue Mitglieder für ihren Verein zu gewinnen. Mehr als 100 Vereine haben sich bereits angemeldet und bieten ab Montag, 21. Juni Lauf10!-Treffs an.

Weitere interessierte Vereine können sich noch anmelden, indem sie eine E-Mail schreiben an lauf10@br.de und Vereinsnamen sowie Kontaktdaten und Ansprechpartner*in nennen.

Stimmen von Vereinen
Dass die Begeisterung für LAUF10! nach wie vor groß ist, wissen folgende drei Trainer*innen zu berichten, die 2020 dabei waren. Trainer Peter Lutz vom TSV Velden erzählte: „Wir haben 2020 einen Rekord, mit 75 Teilnehmer aufgestellt. Die Rückmeldung der Teilnehmer ist richtig toll, dass wir trotz Corona das Projekt angeboten haben.“ Ina Keufl vom VfR Laberweinting: „Wir haben mächtig Spaß mit unseren 53 Teilnehmern in drei Gruppen. Da ich LAUF10! im letzten Jahr zum ersten Mal in meiner Heimatgemeinde angeboten habe, bin ich auch mächtig stolz, dass LAUF10! wie eine Granate eingeschlagen hat und sich daraus ein Lauftreff für die Zukunft entwickelte.“

Trainer Jürgen Fiebig vom MSE-Allgäu-Team berichtete: „Wir sind mittlerweile 4 Gruppen. Bei unserem Abschlusslauf schafften bisher alle die 10 km, denn Zeit spielt keine Rolle, sondern dies überwältigende Gefühl im Ziel anzukommen und Teil einer lieben starken Laufgemeinschaft zu sein. Unser Verein wurde durch die Lauf10!-Abteilung mit Mitgliedern vergrößert und in unserer Abteilung Selbstverteidigung tummeln sich die Kinder und Enkel unserer ehemaligen ‚Couchpotatoes‘. Alles in Allem für uns ALLE ein tolles WIN-WIN! Danke Lauf10!.“

Das Trainingsprogramm – 10 Kilometer in 10 Woche
Experten des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität haben eigens für LAUF10! zwei verschiedene Trainingspläne entwickelt, die auf die unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen der Teilnehmer*innen, egal welchen Alters, eingehen. Ziel des Trainingsprogramms für alle ist es, einen Zehnkilometerlauf absolvieren zu können. Ab Montag, 21. Juni 2021 geht es los und die Teilnehmer*innen lernen in zehn Wochen nach den professionellen Trainingsplänen, ihre Fitness und Ausdauer zu steigern.

LAUF10! – seit 2008 die Erfolgsaktion in Sachen Gesundheit und Fitness
Seit 2008 findet jährlich die Erfolgsaktion statt. Viele tausende Menschen in Bayern haben seitdem an LAUF10! teilgenommen und den Spaß am Sport für sich entdeckt – oder auch wiederentdeckt. Und trotz Corona konnte auch 2020 unter Einhaltung der nötigen Schutzmaßnahmen die Abendschau-Fitnessaktion – wenn auch zeitlich verschoben – an den Start gehen. Umso größer die Freude, dass LAUF10! auch 2021 stattfinden kann.

Mehr Infos unter www.abendschau.de.

Zur Anmeldung beim SSV Auhausen geht es hier...

Feuerwehr im Kindergarten 
 Brandschutz als feste Routine 

Bislang gab es in der „kleinen Oase“ noch nie ein Feuer – zum Glück.

Wenn es aber doch mal soweit kommt, sind alle gefordert, gut vorbereitet zu sein und richtig zu reagieren: Träger, Personal, Kinder und die Feuerwehr. Das ist nicht einfach. Vor allem, wenn auch Kinder unter drei Jahren (Krippenkinder) oder Kinder mit Beeinträchtigungen die Kita besuchen. Diese sind im Fall eines Brandes ganz besonders auf Hilfe angewiesen. Das Verhalten im Brandfall muss deshalb rechtzeitig geübt werden.

Deshalb war am Freitag den 14. Mai wieder die FFW im Kindergarten zu Besuch. Schon bei der Vorabdurchsprache mit Kindergartenleiter Markus Popp sah man neugierige Augen aus den Fenstern schauen. Wenn drei Feuerwehrleute vor der Türe stehen, ist das (vor allem in Coronazeiten) natürlich eine Attraktion.

Die Kommandanten (I. Klaus Röttinger und II. Johanna Beck) gestalteten die Räumungsübung dieses Jahr kompakt als Funkübung mit zwei Trupps. Durch gezielte Aufgabenstellungen ging die Mannschaft einmal über die neue Dorfmitte von Norden an den Kindergarten heran und einmal über die Hauptzufahrt im Süden mit dem Feuerwehrauto. Nachdem die nächstgelegenen Hydranten gespült wurden, war die nächste Aufgabe den Kindergarten zu evakuieren.

Die einwandfreie Kooperation und Koordination des Kindergartenpersonals erlaubten einen routinierten Ablauf der Räumung. Alle Kinder wurden erfolgreich zum Feuerwehrhaus gebracht, wo im Ernstfall auch der große Sammelplatz für Alle ist.

Um die Neugierde der Kinder zu stillen, wurde natürlich das Feuerwehrauto noch fachkundig unter die Lupe genommen. Kindergartenleiter und Ex-Feuerwehrmann Markus Popp konnte mit Hilfe der kleinen Experten so einige Fachbegriffe und Geräte auf dem Feuerwehrauto identifizieren.

Falls es dann tatsächlich zu einem Notfall kommen sollte, weiß Groß und Klein, was zu tun ist. Die Freiwillige Feuerwehr kann ein großes Lob an die „kleine Oase“ aussprechen – Die Kinder wissen schon viel über das Thema, da auch übers Jahr hinweg situationsbezogen immer wieder die Feuerwehr und das Verhalten im Brandfall geübt wird.

Nach dem kurzen Aufenthalt am Feuerwehrhaus bekamen die Feuerwehrleute noch eine kleine Brotzeit im Kindergarten. 

Wiederaufnahme des Sportbetriebs
voraussichtlich ab 08.06.2021

Wir planen die Wiederaufnahme des regulären Sportbetriebs bei einem stabilen Inzidenzwert unter 50 ab Dienstag, den 08.06.2021. Für unseren Sportbetrieb gelten die Handlungsempfehlungen des Bayerischen Landessportverbandes sowie unser Hygieneschutzkonzept. Bitte macht euch mit den Regeln vertraut und beachtet diese!

Auszug aus den Handlungsempfehlungen des BLSV zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes

Digitales Weißwurstfrühstück zum 1.Mai
FFW Auhausen

Der erste Mai ist traditionell Anlass für die Feuerwehr eine große Übung abzuhalten. Danach wird meistens gemütlich bei einem Weißwurstfrühstück zusammengesessen, geredet und gequatscht.
Leider konnte diese schöne Tradition auch dieses Jahr nicht zelebriert werden.
Deshalb haben sich die beiden Vorstände (Marlena Loacher und Sophia Piechatschek) dieses Jahr eine besondere Überraschung für die Feuerwehrleute überlegt.
 
Pünktlich in der Früh teilten die beiden die Mai-Überraschungstüten aus.
Auf Vorbestellung konnten die Feuerwehrkameraden auch für ihre Familie genügend Weißwürste bestellen. Mit einem Link, der vorher herumgeschickt wurde, konnten dann alle, die Lust hatten, gemeinsam das Weißwurstfrühstück genießen.
 
Trotz den schwierigen Zeiten wollen wir unsere Kameradschaft feiern und uns bei allen Feuerwehrkamerad*innen bedanken.  

Mai_Weißwurstfrühstück
Mai_Weißwurstfrühstück
Maibaum_Tüte
Maibaum_Tüte
Maibaum_Tütenüberraschung
Maibaum_Tütenüberraschung


Fotowettbewerb - Abstimmung ab 01. Mai 2021

Senden Sie hierzu eine Email mit der Nummer Ihres Favoriten an

fotowettbewerb@auhausen.info

Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer hat eine Stimme!

Die Abstimmung endet am 08. Mai 2021, 00:00 Uhr. Die Gewinner werden am 09. Mai 2021 schriftlich, telefonisch oder per E-Mail kontaktiert.

Zu den Bildern....

Kirba "Daham" am 09. Mai 2021

Auch dieses Jahr kann unsere Dorfkirchweih pandemiebedingt nicht in gewohnter Weise stattfinden. Trotzdem werden wir dieses Jahr alle zusammen unsere Kirba "Daham" feiern. Am Sonntag den 09.05.2021 sind alle herzlich dazu eingeladen. Schmeißt Euch in Euer Dindl und zieht die Lederhosen an. Um 08:45 Uhr findet der Gottesdienst zum Gedenktag der Kirchweihe in der Klosterkirche statt. Anschließend stellt Ihr Euch eine Biertischgarnitur in den Hof, Garten etc. und feiert einfach zuhause mit. Für das Essen sorgen wir. Ihr könnt euch Bratwürste, Kraut, Kartoffelsalat und Küchle bis zum 03.05. vorbestellen und am 09.05., zwischen 11:00 und 13:00 Uhr an der Mehrzweckhalle abholen. Für die eingefleischten Kirba-Fans gibt es dieses Jahr die Kirba-Box, damit auch zuhause das Kirba-Feeling aufkommt.

Auf eine schöne Kirchweih "Daham" 2021 freut sich mit Euch

Eure"Dorfgemeinschaft Auhausen e.V."


zur Dorfkirchweih 2021...

Die Kirba-Box 2021

Kurzvorträge zum Thema Gesundheit
Die neue Rubrik "Gesundheit" auf auhausen.info

Im ersten Kurzbeitrag geht es um die Ursachen von Krankheiten, also das, was sich oftmals hinter den offenkundigen körperlichen Symptomen einer Krankheit verbirgt. Denn die Seele sagt zum Körper „Sag du es ihm, auf mich hört er ja nicht.“ 

Ute K. Vieting regt dazu an, die eigenen Selbstheilungskräfte zu stärken. Auf die vielen verschiedenen Krankheiten reagiert der menschliche Körper oder die Psyche sehr individuell. Der Vortrag zeigt Zusammenhänge zwischen Krankheit und Ursache auf. Diese können den Menschen aus der Balance bringen. Oft liegen sie Jahre zurück und „nagen“ immer noch an einem.  Um wieder in die Balance zu kommen, also das Becken gerade auszurichten und z.B. Gelenksoperationen zu vermeiden, ist es förderlich, die seelischen Krankheitsursachen zu erkennen, zu ordnen und zu lösen.

Im zweiten Beitrag, von Dr. Claus Daumann, geht es um Vitamin D. Es ist einer der wichtigsten Faktoren für ein starkes Immunsystem. Damit sind Infektionen der Atemwege seltener und schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle vermeidbar. Prof. Jörg Spitz ist einer von weltweit hunderten Medizinern, die den präventiven und therapeutischen Einsatz dieses wichtigen Lebenselementes fordern - gerade auch zum Einsatz auf der Intensivstation, aber auch schon vorbeugend - die beste Therapie ist immer noch die Vermeidung einer Krankheit. Der Kurzvortrag soll seine Vitamin D Offensive unterstützen.

Wichtige Grundlagen werden erklärt, u.a. warum der Mangel an Vitamin D so häufig ist und wie er zu beheben ist. Auch andere Faktoren, die das Immunsystem unterstützen, werden aufgezeigt. Damit kriegen wir das Virus in den Griff!

Zu den Videobeiträgen...

Rieser Kulturtage 2021

Auhausen: Führung zu den Mönchssteinen des Klosters Auhausen

ENTFÄLLT - siehe Nachtrag vom 22.04.2021

(c) Robert Kaußler - Mönchssteine Auhausen

Im Rahmen der diesjährigen Rieser Kulturtage ist auch wiederum geplant, einen Beitrag aus der Nordrieser Gemeinde Auhausen einzubringen.

In der pandemiebedingten Situation bietet sich eine „Freiluft-Veranstaltung“ mit ausreichend Abstand und frischer Luft ganz besonders an, so daß wir eine Wanderungen zu den historischen „Mönchssteinen“ im benachbarten ehemaligen Mönchswald (jetzt Oettinger Forst) durchführen werden:

Termin: Sonntag, 2. Mai 2021 – 14.00 – Treffpunkt: an der Klosterkirche Auhausen.

Nach einer Begrüßung und Andacht in der ehemaligen Klosterkirche Auhausen fährt die Gruppe in Fahrgemeinschaften mit eigenem PKW etwa 1 km in Richtung Dornstadt. Vom Parkplatz geht es dann zu Fuß zu den „Grenzsteinen“, welche der Auhauser Abt Wilhelm Schechs um 1485 setzen und mit Wappen und Jahreszahl markieren ließ´. So wurde die Grenze des Waldeigentums des Benediktiner-Klosters zu den damaligen Grafen von Oettingen dokumentiert. Noch heute sind fünf dieser imposanten Grenzsteine erhalten.

Dem Wetter angepasste Kleidung und Schuhwerk empfohlen; Teilnahme kostenfrei.

Nachdem wir in der Planung von einer Teilnehmerbeschränkung ausgehen müssen, wird um vorherige Anmeldung per elektronischer Post (info@kloster-auhausen.de) gebeten.

Sämtliche Angaben sind ohne Gewähr und Änderungen bzw. Absage vorbehaltlich.

Nachtrag 22.04.2021

heute haben die Organisatoren der Rieser Kulturtage entschieden, weitere Präsenzveranstaltungen abzusagen.

Hierzu gehört auch die Führung zu den Mönchssteinen; geplant am 2.5.2021.

Robert Kaußler, Auhausen


Dornstadt: Vorstellung der Ortschronik

Die Führung am Donnerstag, den 22. April 2021 um 18 Uhr in Dornstadt muss leider entfallen!!

Die virtuelle Buchvorstellung mit Vortrag zur Ortsgeschichte ist bereits online abzurufen unter: www.rieser-kulturtage.de

Jetzt Online - Dornstadt - Vorstellung der Ortschronik anstatt Geschichtlicher Rundgang

Die Vorstellung der Chronik ist wegen Corona bereits ausgefallen. Diese kann nun virtuell angesehen werden  auf youtube:  

Der geplante Dorfrundgang mit Hermann Kucher und Gerhard Beck muss leider abgesagt werden.

Im November 2020 wurde eine umfassende Chronik für Dornstadt und Lochenbach sowie seiner Häuser und Bewohner erstellt. Sowohl die Buchvorstellung als auch eine für das Frühjahr geplante Vortragsveranstaltung können wegen Corona nicht geplant werden. Deshalb soll den Interessierten bei einem Rundgang durch das Dorf die Geschichte erläutert werden. Von der Urzelle des Dorfes mit Nikolaus-Kirche und dem Burgstall geht es nach Hirschbrunn und zum Jagdschloss der Fürsten von Oettingen. Weitere historische Erläuterungen erfolgen unter anderem am Jägerhaus, den Urhöfen des Ortes, der alten Dorfschmiede, dem Badhaus und dem Armenhaus.  

Hermann Kucher, Dornstadt

Weitere Informationen zur Chronik...

Wohin geht´s mit dem Abwasser von Auhausen?
Grundsatzdiskussionen zu aktuellen Themen 

Auhausen (RK) – In der Gemeinde Auhausen stehen in nächster Zeit grundsätzliche und möglicherweise zukunftsorientierte Entscheidungen auf der Tagesordnung.

Bürgermeister Martin Weiß begrüßte neben geschäftsleitendem Beamten Günther Schwab und Kämmerin Birgit Mayer von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen nach drei Jahren wieder Frau Schatz von Ingenieurbüro Resch aus Weißenburg in der Nordrieser Gemeinde.

Dipl.-Ing. Schatz stellt die bestehende Kläranlage des Gemeindeteils Auhausen aus dem Jahr 1969 mit den aktuellen technischen Daten und dem „glücklichen Umstand“ vor, am Fluß Wörnitz zu liegen. Dem folgend werden die vorhandenen Mängel und der „größere Sanierungsbedarf“ der Anlage mit 750 „Einwohnerwerten“ (EW) dargestellt.

Bei einer Ertüchtigung wäre eine Ausbaugröße von 800 EW erforderlich, um die gemeindliche Entwicklung der nächsten 20 Jahre abzubilden.

Für einen langfristigen Weiterbetrieb müssen das Gebäude saniert, die Maschinentechnik ausgetauscht und die Becken erneuert werden. Alternativ komme momentan der Anschluß an die Zentralkläranlage Oettingen mit einem Anschlußpunkt im Stadtteil Lehmingen in Frage. Um dem Kommunalgremium einen Vergleich bieten zu können, sind Rechenmodelle zu Sanierung, Anschluß in der Nachbarschaft sowie zu den jeweils laufenden Kosten vorgestellt worden.

Bürgermeister Martin Weiß forderte an dieser Stelle exaktere Berechnungen und Planungen ein, um die grundsätzliche Frage aus dem Gemeinderat, „wohin die Abwasserentsorgung der Gemeinde Auhausen in Zukunft gehe“, detailliert beantworten zu können. Folglich war dieses Thema auf eine nachfolgende Sitzung zu vertagen.

Zum dem zwischenzeitlich erfolgten „Startschuß“ der Städtebauförderung war für das Fassaden-Förderprogramm die gemeindliche Richtlinie zu beschließen.

Weiterhin hat es eines Beschlusses zu der Satzungsänderung für die „Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg“ bedurft, die die veränderte Mitglieder-Situation sowie die derzeitigen kommunalen Geschäftsanteile wiederspiegelt.

Ein vorliegender Antrag auf Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage im Gemeindegebiet löste eine Grundsatzdiskussion „zwischen Flächenverbrauch und Beitrag zur Sicherstellung der künftigen Energieversorgung“ aus. Letztendlich waren mit Mehrheitsbeschluß der enorme Flächenfraß sowie der Gleichheitsgrundsatz den bisher abgelehnten Bewerbern gegenüber im Vordergrund stehend.

Planungs- und Entwicklungsgespräch

Einen „großen Raum“ sollte während der Sitzung das Planungs- und Entwicklungsgespräch zu künftigen Baugebietsausweisungen für Wohn- und Gewerbeflächen im Gemeindeteil Auhausen einnehmen. Bekanntlich kann momentan Bau- bzw. Ansiedlungswilligen keine freie Fläche angeboten werden. Die zwischenzeitlich politisch propagierte „Nachverdichtung“ könne ebenfalls keine Abhilfe schaffen, wenn keine Flächen zur Verfügung stünden. Darüber hinaus seien auch die „Folgeprobleme“ zu enger Bebauung im Ortskern zu bedenken.

Somit wußte Bgm. Weiß von einer ausgedehnten Begehung mit Vertretern des Landratsamtes Donau-Ries (Bauleitplanung und Untere Naturschutzbehörde) sowie mit dem Planungsbüro Goodts zu berichten. Im allseitigen Interesse einer guten Gemeindeentwicklung gilt es in naher Zukunft bei mehreren, teilweise überraschenden Optionen die realistischen Varianten auszulosten. Die Firma Goodts konnte zur Veranschaulichung der vorhandenen Möglichkeiten bereits erste Planentwürfe beisteuern.

(c) Robert Kaußler - Kläranlage_Auhausen_27

Die Kläranlage von Auhausen bedarf zum Weiterbetrieb einer umfassenden Sanierung.

Traditionelles Osterkonzert als "Zoom-Medley" 

Die Musikkapelle Dornstadt veranstaltete am vergangenen Ostersonntag einen „multimedialen Rückblick“ auf die traditionell an diesem Sonntag des Jahres stattfindenden Osterkonzerte. Zu diesem Event fanden sich über 40 Zuschauer und Zuschauerinnen im virtuellen Raum, einem ZOOM-Video-Meeting, in ihrem Wohnzimmer sitzend ein.

(c) Musikkapelle Dornstadt - Osterkonzert 2021 DANKE

Nicht zuletzt sollte dieses „Corona-Ersatz-Event“ an die langjährige Tradition erinnern. Die wichtige Botschaft an diesem Abend jedoch war, dass durch diese positiven Bilder und vor allem Klänge die tollen Erinnerungen aufgefrischt werden und das Warten auf die bisher so selbstverständliche Zeit mit aktiver Blasmusik verkürzt wird.

Die Zeitreise begann im Jahre 1996 mit Ausschnitten aus dem Schlosskonzert (Jagdschloss Hirschbrunn). Danach wurden Stücke aus den Osterkonzertprogrammen der Jahre 2011 bis 2014 bis in das Jahr 2018 der jüngeren Vergangenheit präsentiert.  Mitunter wurden die gespielten Stücke via Online-Abstimmung durch die ZOOM-Teilnehmer selbst ausgewählt.

Ein Highlight war zur Halbzeit die Ur-Aufführung des 10-minütigen „BEST-OF“-Video der Jugendkapelle Lehmingen-Dornstadt, welches von unseren drei Juka-Mitgliedern Anna, Kinga und Max erstellt wurde und in Kürze auch an unsere Azubis als „Motivations-Karotte“ versendet wird.

So entstand ein abwechslungsreiches Programm mit traditioneller, konzertanter und moderner Blasmusik, welches nicht nur die aktiven Musiker und Musikerinnen sondern sicher auch die Fangemeinde der Musikkapelle Dornstadt begeisterte und deshalb traditionell auch mit einer Zugabe enden musste.

Die Kommentare im Gruppen-Chat bestätigten diese gelungen Veranstaltung:  „Danke für die tolle Umsetzung der Idee“, „Danke, war sehr unterhaltsam! :-)“, „danke für die zuuuuufällige Zugabe, war subber“, „Schön wars“.

Vielen Dank, bleibt alle gesund und bis bald hoffentlich mal wieder beim „geilsten Hobby der Welt“ - der (aktiven) Blasmusik.

Es grüßt die Musikkapelle Dornstadt

https://www.auhausen.info/Musikkapelle-Dornstadt/
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10 Jahre Osterbrunnen Auhausen

 Der Heimat- und Verschönerungsverein bedankt sich bei Heidi Berger für die dekorative Ausgestaltung.

Sonnenaufgang Auhausen am 01. April 2021


  „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen!“

 Naturschutzaktionen rund um Auhausen

 Nachdem schon Ende letzten Jahres viele Nistkästen ihren Weg in die Natur um den Badeweiher gefunden haben, rief die Naturschutzsparte des HVA nun am Osterwochenende zu einer Aktion für den Bau von Eidechsenhügel und einem Sandhügel für Wildbienen, die in der Erde nisten, auf. Auch eine Totholzhecke wurde am Badeweiher angelegt. Als Material für die Totholzhecke benutzten Wolfgang Rühl und Johannes Thum die Äste der Weiden am Finkenbach, die schon Anfang Februar einen Schnitt nötig hatten.

Außerdem wurde eine Fläche zum Fräsen vorbereitet. Der nächste Schritt wird das Ansähen einer Blühwiese sein. Um die Naturaktionen auch für Spaziergänger und Wanderer ersichtlich zu machen, werden Informationstafeln angebracht. Damit kann auch Kindern erklärt werden, was zum Beispiel ein Eidechsenhügel ist und worauf zu achten ist, um den Natur- und Tierschutz zu gewährleisten.

Auch wenn Corona dem Heimat- und Verschönerungsverein Auhausen Steine in den Weg legt, wird das Versprechen eines „Kalenders mit jahreszeitlich angepassten Aktionen“ mit der Sparte Naturschutz gehalten. So finden die Aktionen sowieso an der frischen Luft statt, wo die Abstände und Hygieneregeln eingehalten werden können.

Die nächste Aktion wird die Pflanzentauschbörse sein: Am Samstag den 10. April ab ca. 10:00 ist Corona bedingt der Plan, dass die Ableger z.B. im Hof bereitgestellt werden. Ziel ist es, dass jeder Interessierte kostenlos Samen und Ableger aus seinem Garten zur Verfügung stellt und sich im Gegenzug mit anderen austauschen kann.

Beitrittslink für die HVA-Naturschutz-WhatsApp-Gruppe

Wer vor den nächsten Aktionen rechtzeitig Bescheid bekommen will, kann der WhatsApp-Gruppe „HVA-Naturschutz“ beitreten oder sich bei Johannes Thum melden. Der HVA freut sich auf zahlreiche Unterstützer und Teilnehmer an den nächsten Aktionen, die in den allermeisten Fällen auch für Kinder geeignet sind. 

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Frauen aus Vanuatu sagen Danke
Tank yu tumas! Thank you very much!

Im Weltrisikobericht steht Vanuatu an erster Stelle. (Nicht wegen Corona – das gibt es dort nicht!)
Kein Land der Welt ist durch Naturkatastrophen, wie Wirbelstürme, Erdbeben und Vulkanausbrüche mehr gefährdet als dieses kleine Land im pazifischen Ozean.
Worauf baut Vanuatu, wenn doch immer wieder eine Naturkatastrophe alles einreißen könnte?
„Mit Gott bestehen wir“, so steht es auf dem Landeswappen der 83 Inseln.

„Worauf bauen wir?“, fragten auch die vanuatuischen Frauen in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021.
Ihre Antwort war sehr klar: „Danke für die fruchtbaren Böden, die frische Luft, die saubere Umwelt, für den strahlenden Sonnenschein, das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu-Inseln.“
Deshalb haben wir in unseren Gottesdiensten am 07.März in Auhausen und Dornstadt dafür gebetet, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch eine bewohnbare Erde vorfinden.

Um den Weltgebetstag trotz Corona greifbarer zu gestalten gab es neben dem Gottesdienst am Sonntag noch weitere Möglichkeiten Vanuatu besser kennenzulernen:
Mit einer Ausstellung in der Klosterkirche konnten Besucher sowohl interessante Informationen rund um Vanuatu erfahren als auch eine Art „Stationengottesdienst“ durchlaufen.
Verschiedene Mitmachaktionen boten sowohl Kindern als auch Erwachsenen abwechslungsreiche Möglichkeiten den Gottesdienst und die Ausstellung aktiv zu erleben und mitzugestalten.
Von Sandmalerei über Schiffchenfalten bis hin zu Häuschenbauen gaben den großen und kleinen Teilnehmern Impulse zu Kultur, Glaube und Gemeinschaft der Leute aus Vanuatu.
Mit einer Polaroidkamera und einer Grußtafel konnten die Besucher Nachrichten und Grüße hinterlassen.


Um auch im Alltag den Weltgebetstag und vor allem das Thema „Klimawandel“ nachhaltig zu erleben gibt es einen ausgearbeiteten „Klimapilgerweg rund um Auhausen“.
Dieser ist hier auch online als Download verfügbar. 

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Ehrung verdienter Mitglieder

Die Musikkapelle Dornstadt freut sich zwei ihrer Mitglieder gratulieren zu dürfen.

1. Vorsitzender Jürgen Kröppel und die Schatzmeisterin der Musikkapelle Dornstadt haben Glückwünsche an zwei Mitglieder überbracht:

Julia Beck (Westheim) war bereits im Januar 2020 bei der Musikerleistungsabzeichenprüfungen des Bayrischen Blasmusikverbandes angetreten und hat mit gutem Erfolg die D1-Prüfung (Bronze) absolviert und damit ihr Können unter Beweis gestellt. Jürgen Kröppel überreichte eine Urkunde und das Bläserabzeichen D1 des Allgäu Schwäbischen Musikbundes als Dank und Anerkennung und gratulierte Julia Beck zu diesem Erfolg – die Musikkapelle Dornstadt freut sich auf eine so gut ausgebildete Nachwuchsmusikerin.

(c) Musikkapelle Dornstadt - Bild 1_Julia Beck_sw
 Von links: Andrea Straß (Schatzmeisterin), Julia Beck D1 (Bronze), Jürgen Kröppel (1. Vorsitzender)
 

Auf unglaubliche 50 Jahre aktiven Musizierens in der Musikkapelle Dornstadt kann Hermann Gutmann (Oettingen) zurückblicken und erhielt hierfür die „Ehrenurkunde für Treue und Verdienste um die Blasmusik in 50-jähriger Tätigkeit“ und die Ehrennadel am weißblauen Band überreicht. Jürgen Kröppel gratuliert Hermann Gutmann im Namen aller Mitlieder*innen verbunden mit einem riesen Dank um die langjährigen Verdienste an der Musikkapelle Dornstadt.

(c) Musikkapelle Dornstadt - Bild 2_Hermann Gutmann_sw

Von links: Jürgen Kröppel (1. Vorsitzender), Hermann Gutmann (50 Jahre), Andrea Straß (Schatzmeisterin)

Aufgrund der pandemie-bedingten Einschränkungen konnten diese Ehrungen in 2020 leider nicht wie gewohnt im würdigen Rahmen des jährlichen Osterkonzertes der Musikkapelle Dornstadt stattfinden und wurden nun durch eine individuelle „Heim-Ehrung“ nachgeholt. Die Musikkapelle Dornstadt bedankt sich bei den Beglückwünschten und wünscht weiterhin: Viel Freude mit der Blasmusik!

Generalversammlung 2021 der Musikkapelle Dornstadt e.V.

Die diesjährige Generalversammlung (traditionell im März stattfindend) ist erstmal verschoben. Wir planen aktuell damit, diese vor der Sommerpause anzusetzen. Eine Einladung erfolgt rechtzeitig.

Die Vorstandschaft

https://www.auhausen.info/Musikkapelle-Dornstadt/
oder folge uns auf Facebook und Twitter

Online-Spieleabend der
Musikkapelle Dornstadt am 05. März 2021

Am Freitag Abend zur eigentlich gewöhnlichen „Musikprobenzeit“ veranstaltete die Musikkapelle einen Online-Spieleabed mit Spiele-Klassikern wie „MONTAGSMALER“, „GALGENMÄNNLESPIEL“ und „STADT, LAND, GETRÄNK, INSTRUMENT, KLEIDUNGSSTÜCK“.  

Die Teilnehmer hatten mächtig Spaß – wie man auf den folgenden screenshots unschwer erkennen kann:

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Sanierungsbetreuung in Auhausen gestartet
Planung für Impulsprojekt

 

Auhausen (RK)Die Städtebauförderung in der Nordrieser Gemeinde Auhausen nimmt im neuen Jahr Gestalt an. Insbesondere die wechselnde Städtebau-Förderbezeichnung von „Soziale Stadt“ zur trefflichen Benennung „Sozialer Zusammenhalt“ könnte für den kleinen Ort zum „Programm“ werden.

Bürgermeister Martin Weiß begrüßte neben geschäftsleitendem Beamten Günther Schwab und Kämmerin Birgit Mayer von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen erstmals vor Ort den im vergangenen Jahr ausgewählten Sanierungsbetreuer von „Die Städtebau – Gesellschaft für Kommunalberatung – Südbayern – GmbH“, Herrn Gunther Wild aus Gersthofen.

Herr Wild läßt vor dem versammelten Gemeinderat nochmals die einzelnen Verfahrensschritte, die in aufwendiger Vorarbeit von der Gemeinde mitsamt der aktiven Ortsbevölkerung und den staatlichen Stellen in Zusammenarbeit mit beauftragten Planern bereits auf den Weg gebracht worden sind, Revue passieren. Auf der Basis des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) und der „Vorbereitenden Untersuchungen“ (VU) ist zwischenzeitlich einiges abgearbeitet worden: Verteilung des erarbeiteten ISEK-Berichts als Handbuch an alle Haushalte, Erstellung eines konkreten Maßnahmen-Katalogs, Festlegung des Sanierungsgebiets im Ortskern von Auhausen mit 28 Hektar Fläche, Beschluß der Sanierungssatzung für das „vereinfachte Verfahren“ und letztendlich die Bestellung der gewünschten Sanierungsbetreuung.

Dipl.-Ing. Wild führte mit dem Erhalt des historischen Ortskerns, der ortsbildverträglichen Sicherung im Einhergang mit der Beseitigung baulicher Mißstände, der Stärkung des Dorfzentrums, der Einbringung der kommunalen Daseinsvorsorge, der Stärkung des Vereins- und Gemeinwesens sowie ausdrücklich der Aktivierung privater Investitionstätigkeit die nun konkreten und förderfähigen Ziele aus. Zugleich gibt er das Signal an das Gremium: „Heute ist der Start des kommunalen Förderprogramms“.

Aufgrund der erklärungsbedürftigen staatlichen Fördermöglichkeiten, der gemeindlichen Aufstockung aber auch einer Sonderabschreibungsmöglichkeit empfiehlt er „sinnvollerweise eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung“ im Hinblick auf eine „nachpandemische Zeit“.

Um jedoch das notwendige „Handwerkszeug“ für eine professionelle Sanierungsbetreuung mitzugeben, war an diesem Abend die Erstellung eines Gestaltungshandbuchs zu beschließen. Das wird die „Grundlage für das kommunale Förderprogramm, als Leitlinie zur Unterstützung von privaten Sanierungsmaßnahmen mit Einfluß auf das Ortsbild“, bestätigte Bgm. Weiß.

Nach dem bisherigen „theoretischen Verfahren“ und dem „heutigen Startschuß“ sollte man nun auch eine erste praktische Umsetzung vorzeigen können, schlägt Martin Weiß vor. Mit dem aus der Bevölkerung und den Vereinen vorgeschlagenen „Projekt Wörnitzpark“ kann die Gemeinde eine erste „Impulsmaßnahme“ den Weg bereiten: In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bereits mit Vereinsengagement umgestalteten Pfarrgarten ist eine „Erlebbarmachung des Wörnitzufers“ mit ansprechendem Zugang, Sandstrand, Bootsanlegeplatz und Holzterrasse ganz besonders „prädestiniert“; selbstverständlich unter Beachtung und Einbeziehung der Schutzgebietsvorgaben.

Als nächsten Punkt stellt Gunther Wild die anstehende „Machbarkeitsstudie Prälatur“ mit einem geplanten Übergang zur neuen gemeindlichen „grünen Mitte“, der Klosterwiese, unmittelbar neben der historischen Klosterkirche vor. Wir benötigen die „Überführung in ein bauliches Konzept“ für die nächsten Monate, welches per einstimmigen Beschluß die volle Zustimmung der Mandatsträger bekommen sollte.

Abschließend konnte Bgm. Weiß noch die „erfreuliche Nachricht“ kundtun, wonach die Gemeinde Auhausen erneut eine Förderzusage aus dem Regionalbudget der ILE-Region „Fränkisches Seenlandes-Hahnenkamm“ erhalten hat: Auf Vorschlag des Heimat- und Verschönerungsvereins und unter planerischer Begleitung von Sofia Beck kann nun die Überdachung des Kneippbeckens im Pfarrgarten erfolgen.

(c) Robert Kaußler - Auhausen_Wörnitzpark_27

Neben dem ehemaligen Kloster soll ein künftiger „Wörnitzpark“ die historische Substanz um die Mühle, den Pfarrgarten mit „Predigthäuschen“ sowie die ortsnahe Auenlandschaft aufwerten.

Die Waldgeister starten Tohuwabohu.dance mit dem Live-Stream der Band "Stack"

Die Waldgeister rufen eine neue Kleinkunstveranstaltungsreihe ins Leben und sind direkt mit einem kostenlosen Livestream gestartet.

In Zeiten, in denen man sich nicht mit seinen Lieblingsmenschen zum Tanzen treffen kann, sind wir trotzdem für euch da - in euren eigenen Wohnzimmern! Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, euch in eurem Zuhause eine Freude zu bereiten und etwas Kultur zu schenken.

Gestartet haben wir mit dem Livestream der Band "Stack", mit Unterstützung von redtec. productions und ORANGE Veranstaltungstechnik

Schaut euch gerne nochmal die Stream-Aufzeichnung an und bleibt auf dem Laufenden auf der Homepage für unsere Veranstaltungsreihe tohuwabohu.dance!


Hier geht's zur Homepage


Hier geht's zum Stream




Weltgebetstag in Auhausen

In diesem Jahr wird der Weltgebetstag in Auhausen in abgeänderter Form gefeiert. Um der aktuellen Situation gerecht zu werden und trotzdem die Menschen aus unseren Gemeinden zu erreichen, haben wir uns in Auhausen für eine „Mischform“ aus Präsenz- und Distanzveranstaltung entschieden.

Am 5. März wird in der Kirche in Auhausen ein Gottesdienst mit mehreren Stationen aufgebaut. Dieser „Stationengottesdienst“ ähnelt einer Ausstellung und kann in „Eigenregie“ besucht werden. Eine Anleitung für den Gottesdienst zur Orientierung liegt vor Ort aus. Die Stationen bleiben bis einschließlich 14. März stehen. Der Gottesdienst kann täglich zu den Öffnungszeiten unserer Kirche (10.00 Uhr – 17.00 Uhr) besucht werden.
Außerdem wird diese Form des Gottesdienstes familienfreundlich gestaltet. Durch verschiedene „Mitmachaktionen“ haben kleine und große Besucher die Möglichkeit, den Gottesdienst aktiv und nachhaltig zu erleben.

In Verbundenheit mit den Menschen in Vanuatu wird am Sonntag, 7. März in den Gottesdiensten in Dornstadt und Auhausen über das Thema des diesjährigen Weltgebetstages „Worauf bauen wir“ gepredigt und über das Leben der Menschen in Vanuatu berichtet.
Die Gottesdienste werden von Frauen des WGT-Teams Auhausen gestaltet.

Für alle, die an den Veranstaltungen in Dornstadt und Auhausen nicht teilnehmen können, gibt es eine weitere Alternative:
Am 5. März wird um 19.00 Uhr auf Bibel TV ein Gottesdienst zum Weltgebetstag übertragen.

Wir freuen uns auf einen schönen Weltgebetstag,

euer WGT-Team Auhausen

Jetzt kann aufgeladen werden
Öffentliche Ladesäule in Auhausen in Betrieb genommen

Auhausen (RK) – Die Gemeinde Auhausen ist fortwährend bestrebt, ihre Attraktivität weiter zu steigern. So konnte Bürgermeister Martin Weiß in Zusammenarbeit mit Firma EnBW-ODR eine erste öffentliche E-Ladesäule in Betrieb nehmen.
Im Beisein von Sebastian Maier, technischer Vorstand der ODR und Heidrun Benedikter, Referentin im kommunalen Management fand vor einigen Tagen die offizielle Inbetriebnahme der Ladesäule vom Typ „KEBA P30“, die über zwei Ladepunkte verfügt, am stark frequentierten Parkplatz vor dem Klosterhof und dem neuen Freizeitgelände am „Pfarrgarten“ statt.
Bürgermeister Weiß und Vorstand Maier betonten hierbei, daß mit dieser Investition die erste Voraussetzung für einen Mobilitätswandel bei den Bürgern im Ort geschaffen ist. Auch sei es ein Anliegen der ODR, die Infrastruktur zu erweitern und ausdrücklich „in der Fläche des Versorgungsgebietes“ zu investieren: „Dies´ ist ein wichtiger Baustein, daß nun die E-Autos folgen können“.
Bei einer ersten Einweisung in die Ladetechnik hat Heidrun Benedikter die Kosten für das Aufladen mit 39 Cent pro kW und für Vielfahrer mit einem Tarif von 29 Cent vorgestellt. Bezahlt werden könne mit den gängigen Ladekarten oder der unternehmenseigenen „MobilityMe-Ladekarte“. Hierbei bestehe die Möglichkeit, in einer übersichtlichen Kartenansicht alle 100.000 europaweiten Ladepunkte und Roaming-Partner abzurufen. Eine integrierte Funktion starte sogar die Navigation zur nächsten Ladesäule bequem und einfach von jedem individuellen Standort aus. Die App stehe zum kostenlosen Download zur Verfügung. Weitere Informationen unter
www.mobilityme.de. Darüber hinaus sei das Bezahlen auch über das Scannen eines QR-Codes an der Ladesäule, dem sogenannten „Direct-Payment“, möglich.
Abschließend war es den ODR-Repräsentanten ein Anliegen, noch darauf hinweisen, daß O
DR-Kunden aktuell sogar doppelt sparen: „Neben der staatlichen Prämie erhalten Sie beim Kauf eines E-Autos von der ODR einen Bonus in Höhe von 270 €. Weitere Informationen unter: https://www.odr.de/privatkunden/tarife-produkte/e-mobilitaet/E_mobilitaet_Aktion.html#content

(c) R. Kaußler - Öffentliche Ladesäule Auhausen

Die offizielle Inbetriebnahme der E-Ladesäule in Auhausen mit Heidrun Benedikter, Bürgermeister Martin Weiß und Sebastian Maier

Baumfällarbeiten im Klosterhof

Auhausen (RK) - Das Gemeindegebiet von Auhausen ist von einem schönen und liebgewonnenen, teilweise alten Baumbestand bereichert, welcher der regelmäßigen Kontrolle und Pflege bedarf. Als überaltert bzw. krank eingestufte Bäume sowie Gewächse die die Verkehrssicherheit gefährden, müssen in letzter Konsequenz entfernt werden; insbesondere aus Gründen der allgemeinen, gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht.

An dieser Stelle gibt die Gemeinde Auhausen bekannt bzw. weist ausdrücklich darauf hin, daß zeitnah die alte Esche im Klosterhof gefällt werden muß. Die Verkehrssicherung (z.B. gegen herabfallendes Totholz) kann aufgrund des starken Pilzbefalls nicht mehr gewährleistet werden.

(c) R. Kaußler - Baumfällarbeiten im Klosterhof

Stacheln, Sensen und ein Summen
Vom Bild eines (Berufs-)Imkers

Auhausen (RK) – Das Bild, das landläufig mit einem Imker und seinen „paar Bienenvölkern“ verbunden wird, muß spätestens revidiert werden, wenn man zu Besuch bei der Imkerei Betz in Auhausen war.
Im heutigen Vollerwerbsbetrieb von Achim Betz waren zwar bereits seit 1934 Bienenvölker anzutreffen. Aber erst seit 1990 wird von der Familie Betz eine Berufsimkerei betrieben. Schon früh die Zeichen der Zeit erkennend, ist ihnen 1995 das Bio-Zertifikat zuerkannt worden. In nächster Generation hat Achim Betz 2015 den Betrieb übernommen und in Fachkreisen sowie bei Großkunden mittlerweile einen Stellenwert von Rang erarbeitet. So konnte im Frühjahr 2020 mit einer kombinierten Produktions- und Lagerhalle auf einer Fläche von 1.800 m 2 eine weitere Neubaumaßnahme in Betrieb genommen werden. „Mit dieser richtungsweisenden Investition im Herzen der Gemeinde Auhausen ist es erst möglich geworden, momentan sieben Beschäftigten einen Arbeitsplatz zu bieten“, so Firmenchef Betz. Eine weitere personelle Aufstockung ist geplant, jedoch ist es momentan „nicht einfach, selbständig arbeitende Mitarbeiter zu finden“. An dieser Stelle erinnert der Firmeninhaber bereits an die nächste Saison, wie schwierig es sich aktuell gestaltet, Arbeitskräfte zu bekommen.

Insbesondere in der winterlichen Jahreszeit mag es sich für den Außenstehenden nicht sofort erschließen, daß der Beruf des Imkers „ein Job über´s ganze Jahr ist“, äußert Achim Betz. Neben der Sommertätigkeit mit der typischen „Arbeit mit den Bienen“ und dem Honig-Schleudern wird in der „ruhigen Zeit“ der in den großen Hallenräumen in Fässern gelagerte Honig verarbeitet bzw. abgefüllt und die zahlreichen „Bienen-Behausungen“ repariert bzw. neu produziert. Diese markanten braunen Holzkästen werden ausschließlich in eigener Produktion und mit unbedenklichem Farbanstrich hergestellt. Hierbei setzt Achim Betz einen nachdenklichen Blick auf: Der „für mich absolut unerklärliche Vandalismus und Diebstahl“ an den Bienenkästen“; er schiebt aber in seiner positiven Art gleich nach: „Mit Warnhinweisen, Wildkameras und GPS-Trackern werden wir das Problem in den Griff bekommen“.

Traditionelle Handarbeit
Sofort auffallen müssen dem geneigten Besucher die in der Halle hängenden Sensen: „Bei allem in dieser Größenordnung erforderlichen Maschineneinsatz gebietet es die Berufsehre, die Lagerplätze der Bienenkästen in traditioneller Weise per Hand zu mähen“, so der stolze Vertreter seiner „stacheligen“ Berufszunft.

Ein weiterer „unbekannter Aspekt“ dieses Berufes ist jedoch die räumliche Ausdehnung der Honigproduktion. Trotz der expandierenden Niederlassung der Familie Betz im Nordschwäbischen Heimatort, betont der Juniorchef die für seine Firma im Vordergrund stehende „deutschlandweite Wanderimkerei“. Wir müssen „die natürlichen Gegebenheiten optimal nutzen“, von der Frühjahrsentwicklung im Rheinland bis hin zur Sommertracht im Raum Dresden“. Mit der „Tracht“ ist die eigentliche „Arbeit“ seiner Bienen gemeint: das Nektar-Sammeln. Zehn verschiedene „naturbelassene Honigsorten aus eigener Ernte“ hat der Betrieb unterdessen in seinem Angebot. „Wir arbeiten mit der Natur und für die Natur“, so das ungeschriebene Motto, wofür stetig das Gespräch mit den Landwirten gesucht wird. Um das Lebensmittel „Honig“ perfekt herzustellen, sind zuerst einmal die hauseigenen strengen Hygiene-Maßnahmen einzuhalten, so daß „technische Bereiche“, wie beispielsweise Werkstatt und Kfz-Abstellplatz aus der eigentlichen Firma ausgelagert worden sind. Aber auch die Kontrollen des Zertifizierungspartner „Bioland“, der Naturkostläden im Süddeutschen Raum sowie der inzwischen belieferten Supermarkt-Ketten sind zu beachten und haben es „in sich“.

Freilich gehört es zum „Stolz der Familie“, von Anfang an im Betrieb einen eigenen Hofladen für die regionale Stammkundschaft zu betreiben, ein ganzjährig stark frequentierter Treffpunkt für viele Menschen aus nah und fern.

(c) Imkerei Betz - Auhausen Imkerei Betz

Ein seltener Anblick: Die sich normalerweise während der Saison auf „Tournee“ befindliche Belegschaft der Firma Betz trifft sich im heimischen Betriebsgelände.

Outdoor-Fitness
als Alternative zu Online-Trainings

Mit der Outdoor-Fitness-Reihe zeigen euch Alex, Personaltrainer und Inhaber vom Leistungszentrum Wassertrüdingen, Gnotzheim und Oettingen und Sascha, Trainer beim SSV Auhausen e.V., eine Altervative zu den Online-Workouts während der COVID-19 Pandemie. Mit den Videos möchten wir Euch motivieren nach draußen zu gehen und in eurer Umgebung, an der frischen Luft, Sport zu treiben. Ihr habt dort draußen alles was ihr für ein gutes Workout braucht. Egal ob im Wald oder in der Stadt. Treppen, Bänke, Bäume, Spielplätze etc. könnt ihr in euer Training einbauen - und das absolut kostenlos. Viel Spaß beim Nachmachen


Netzverbesserung in Gemeinde Auhausen
Mobilfunk-Markterkundung für Dornstadt

Auhausen (RK) – Der Gemeinderat der Nordrieser Gemeinde Auhausen befaßte sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Thema, das eine gewisse Brisanz in sich bergen dürfte: Mobilfunk-Netzverbesserung im Gemeindegebiet.

Bürgermeister Martin Weiß begrüßte den geschäftsleitenden Beamten der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen, Herrn Schwab, zu einer ersten rechtlichen Sondierung.
Die Netzversorgung im Gemeindeteil Auhausen gilt als sichergestellt, war aber vor knapp 20 Jahren „ein großes Politikum“ in der Gemeinde. Nachdem aus dem Gemeindeteil Dornstadt um die existierende Versorgungslücke bekannt ist und in „unserer Kommunikationsgesellschaft die Funk- und Breitbandversorgung ein wesentliches Argument für die nachrückende Generation darstelle“, muß über eine „ausreichende Versorgung zumindest nachgedacht und zugleich frühere Fehler vermieden werden“. Hierzu waren die Gremiumsmitglieder aus dem zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde im Vorfeld aufgerufen, in Klausur zu gehen. 2. Bürgermeisterin Karin Reulein gab nunmehr an, daß „der Bedarf außer Frage“ stehe, jedoch die Anforderungen zu „Standort und Strahlung“ vorher auszuloten seien.
Herr Schwab betonte ausdrücklich, „von Anfang an die Bürger aktiv zu beteiligen“. Insbesondere die Situation, wonach die Gemeinde Auhausen als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ im Landesentwicklungsplan bzw. im Heimatplan 2018 des Freistaates Bayern eingestuft ist, bringe in einem eventuellen Förderverfahren nennenswerte Vorteile. Bei einer festzustellenden Erfordernis durch das Kommunalgremium wäre als erster Schritt das Interesse beim Mobilfunkzentrum Bayern in Regensburg zu bekunden, so daß eine Markterkundung auf den Weg gebracht werden könne. Hierbei handelt es sich um eine förmliche Kontaktaufnahme mit den Mobilfunkanbietern, welche den eigenwirtschaftlichen Ausbau prüfen würden. Alternativ wäre die Gemeinde gefordert, als Errichter und Betreiber eines Sendemasten aufzutreten.
'In jedem Fall ist eine Strahlenschutzdebatte separat zu betrachten und vom Start weg ist auf eine objektive Auseinandersetzung mit diesem Thema zu achten. Empfehlenswerterweise sind kommunale Gelder in die Hand zu nehmen und ein neutrales Gutachten eines unabhängigen Umwelt-Instituts zu beauftragen. Im Ergebnis war sich der Gemeinderat einig, einstweilen das Markterkundungsverfahren einzuleiten.

In dieser Sitzung hatte auch der Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V. (LpfV), vertreten durch Frau Kühnert, die Gelegenheit, den noch jungen Verband mit seiner Struktur bzw. den satzungsmäßigen Aufgaben vorzustellen. Für eine nachfolgende Sitzung stehe hierzu dann eine Diskussion um eine Mitgliedschaft der Gemeinde Auhausen mit ihrem ausgedehnten FFH-Gebiet und den Biotop-Flächen an. Der LPfV unterstützt seine Mitgliedsgemeinden u.a. bei der Umsetzung landschaftspflegerischer Maßnahmen, bei Förderanträgen sowie bei unumgänglichen Bibermaßnahmen.

Im Rahmen einer vorliegenden Bauanfrage im sog. Außenbereich von Dornstadt besteht für die Gemeinde Handlungsbedarf, für diese Fläche mittels einer Einbezugssatzung Baurecht zu schaffen. Aufgrund der zwischenzeitlich eingeholten fachbehördlichen Stellungnahmen und Hinweise sowie der Erörterung der Abwägungsvorschläge konnte die Satzung „Hirschbrunner Straße“ nach Baugesetzbuch beschlossen werden.

Bürgermeister Weiß berichtete von der vorliegenden gemeindlichen Jahresrechnung mit dem Rechnungsergebnis 2019: Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt: 1.862.482,17 € sowie eine Zuführung zum Vermögenshaushalt (VMHH) in Höhe von 431.582,89 €. Die Einnahmen und Ausgaben im VMHH sind bei anteiliger Überschußübertragung mit 1.032.323,28 € beziffert. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Moritz Bleisteiner wußte von einer fehlerfreien und ordnungsgemäßen Buchführung zu berichten, so daß der Gemeinderat beschlußmäßig das Rechnungsergebnis feststellen und die Entlastung erteilen konnte.

(c) R. Kaußler - Funkmast Auhausen

Der Funkmast in Auhausen trägt seit 2004 zur verbesserten Netzversorgung dabei. Nach Vorstellung der Gemeinde Auhausen ist nun ein Erkundungsverfahren für Dornstadt anzustreben.

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Kommunale Arbeitsgemeinschaft
ILE-Region Fränkisches Seenland-Hahnenkamm

 Kleinprojekte

Die KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm beabsichtigt für das Jahr 2021 beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken unter dem Vorbehalt der Bewilligung und unter Berücksichtigung der nachstehenden Rahmenbedingungen ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 EUR zu beantragen. Die KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm ruft unter diesen Bedingungen daher zur Einreichung von Förderanfragen (Projektanträge) für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets 2021 auf.

Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung der Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) sowie

·     der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der
      Behebung von Gebäudeleerständen,

·     der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,

·     der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,

·     der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,

·     der demografischen Entwicklung sowie

·     der Digitalisierung

den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben netto 20.000 EUR nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass alle förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen, um als „Kleinprojekt“ eingestuft zu werden. Über diesen Aufruf kann pro definiertem Projekt nur ein Antrag eingereicht werden.

Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte , mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen De-minimis-Beihilfe Gewerbe zu beachten. Projekte in ausgewiesenen Gebieten der Städtebauförderung sind ausgeschlossen.

Fördergegenstand: Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

a) Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,

b) Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,

c) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,

d) Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,

e) Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,

f) Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass auch der Durchführungsnachweis bis spätestens 30.09.2021 vorgelegt werden kann.

Zuwendungs- und Antragsberechtigte:

a) Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,

b) natürliche Personen und Personengesellschaften.

Art und Umfang der Förderung: Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu max. 80 % bezuschusst, höchstens jedoch mit 10.000 EUR. In einem nach der Fördermittelzusage zu erstellenden privatrechtlichen Vertrag wird diese maximale Zuwendung festgelegt. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die Finanzierungsrichtlinie Ländliche Entwicklung (FinR-LE) oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt. Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.

Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch die hierfür eingesetzte „Projekt AG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm“.

Kriterien zur Projektauswahl:

Kriterium

Bewertungsinhalt

Punkte

1

Regionale Wertschöpfung

4

2

Nachhaltigkeit

4

3

Innovationsgehalt

4

4

Bürgerschaftliches Engagement

4

5

Regionale Identität

4

6

Klimaschutz

4

7

Interkommunaler Ansatz

4

8

Integrativer Ansatz (Barrierefrei / Inklusion)

4

9

Öffentliches Nutzen

8

Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.

Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen der VG Gunzenhausen als Verantwortliche Stelle und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.

Termine:            Abgabe der Förderanfragen (Anträge auf Förderung) mit allen erforderlichen Unterlagen spätestens am 15. Februar 2021 an
Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen (Verantwortliche Stelle),
Frankenmuther Straße 2 d, 91710 Gunzenhausen.

Spätester Termin der Abrechnung mit der VG Gunzenhausen : 30.09.2021

Das Merkblatt mit allen ergänzenden Hinweisen und Dokumenten steht im Internet-Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unter www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser (Link: Ländliche Entwicklung à Regionalbudget) zur Verfügung. Das Antragsformular ist aber auch über die Kommunen erhältlich.

Beauftragter der Verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses und zuständig für Rückfragen ist Dieter Popp (vorzugsweise über dieter.popp@futour.com oder auch Telefon 09837-975708).

Gunzenhausen, den 20.11.2020   

gez. Karl-Heinz Fitz 1.Bgm Gunzenhausen
und Vorsitzender der KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm

Städtebau-Förderung in Auhausen kann beginnen
Entwicklungskonzept an Gemeinderat übergeben

Auhausen (Robert Kaußler) – Nachdem die vorherrschende Virus-Pandemie weiterhin weite Bereiche des öffentlichen Lebens in Beschlag nimmt, mußte die Dezember-Sitzung des Gemeinderats von Auhausen erneut in die Mehrzweckhalle verlegt werden. „Sehr schade“ ist jedoch die Tatsache, daß unter diesen Bedingungen die anstehende Abschlußpräsentation des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) mit allen innerörtlichen Voruntersuchungen für den Ortskernbereich von Auhausen nicht im Rahmen einer „kleiner Feierstunde“ vollzogen werden könne, so Bürgermeister Martin Weiß. Folglich müsse sie vorläufig auf den Gemeinderat beschränkt bleiben. Herr Heckelsmüller von der Planungsgruppe Meyer-Schwab-Heckelsmüller stellte jedoch in Aussicht, anläßlich einer ersten Projektvorstellung im neuen Jahr eine „nachgeholte Auftaktveranstaltung“ für die Bevölkerung mit einzubeziehen.

Dieses auf die Nordschwäbische Gemeinde Auhausen zugeschnittene Konzept „ist die Richtschnur für die Zukunftsentwicklung der Gemeinde“ mit einer „umfassenden Analyse des IST-Zustandes in Kombination mit einer Erfassung des künftig Gewünschten im Dialog mit den Einwohnern“. Es beinhalte umfangreiche bauliche und sozialräumliche Aufnahmen, eine vorgezeichnete Bürgerentwicklung sowie die Ergebnisse der Haushaltsbefragung und des sehr gut besuchten Bürgerworkshops im vergangenen Jahr.

Die Stärken des Ortes liegen eindeutig im historischen Kernbereich mit einem nahtlosen Übergang in den Naturbereich der Wörnitzaue. Als Schwächen macht der Referent die ortsdurchschneidende Staatsstraße ebenso aus wie die hohe Quote von 55 % sanierungsbedürftigen Gebäuden, welche „eine Gefahr für die Zukunft in sich bergen“. Auch fehle es an einer gleichmäßigen Ortsstruktur.

In die Zukunft blickend ermutigt er die Anwesenden mit der Aussage, wonach erfahrungsgemäß „gemeinsame Entwicklungsziele den sozialen Zusammenhalten als auch die Attraktivität des Wohn- und Gewerbestandorts fördern“.

Auf die im „Heimatbericht 2018“ der Bayerischen Staatsregierung für die Gemeinde Auhausen hinweisende Situation als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf nach dem Landesentwicklungsplan“ aufbauend sind nunmehr Handlungsansätze entwickelt worden, die zu einer „Vitalisierung der Ortsmitte“ führen können. Und genau in dem historischen Kern liege der „Trumpf der Gemeinde“: Das neu erworbene und sogleich betitelte Areal der „Klosterwiese“ ist umgeben von der ehemaligen Klosterkirche „mit Alleinstellungsmerkmal“, der ebenfalls gemeindeseits gekauften über 500 Jahre alten Klosterprälatur samt Nebengebäude sowie von der modernen Mehrzweckhalle, der Gemeindekanzlei, dem Schützenhaus und dem Kindergarten. Bei dieser Ortskern-Konstellation kommt Herr Heckelsmüller ins Schwärmen über „eine einmalige Entwicklungsmöglichkeit“, begleitet von dem bereits vorhandenen aktiven Gemeinde- und Kulturleben samt einem existenten touristischen Durchgangsverkehr auf dem „Wörnitzradweg“. „Nehmen Sie diese einmalige Chance wahr“ appelliert er an die anwesenden kommunalen Mandatsträger.

Gleichzeitig sei es aber auch daran, die „Verbesserung der Verkehrssituation“ aufzugreifen. Hierbei könne beispielsweise auf das Projekt der FH Augsburg aus dem Vorjahr mit den fünf Varianten zur „Neugestaltung der Straßenräume“ zurückgegriffen und die vorhandenen innerörtlichen Grünflächen der Gemeinde, die er als „außergewöhnlich“ bezeichnet, mit einbezogen zu werden.

Als „vordringliche Maßnahmen“ nennt Heckelsmüller einen Architekten- bzw. Ideenwettbewerb, einen Gestaltungsplan für den angedachten „Wörnitzpark“, eine geophysikalische Prospektion im Klosterareal und die Entwurfsplanung für die Prälatur mit Nebengebäude. Hierzu flankierend steht die Auflage eines kommunalen Förderprogramms bereits „in den Startlöchern“.

Unter Applaus bedankt sich Bürgermeister Weiß für diese grundlegende Analyse und sagt zu, den Bericht als künftigen Leitfaden zur Hand zu nehmen; ergänzend wird eine Kurzfassung zur Verteilung an alle Haushalte noch in diesem Jahr in Druck gehen.

Nachdem bereits das Sanierungsgebiet im Ortskern von Auhausen von der Regierung von Schwaben (RegvSCHW) abgegrenzt und die Beschlußfassung zur Sanierungssatzung im „vereinfachten Verfahren“ erfolgt ist, konnte nunmehr Frau Mayer von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen über die erfolgte Anhörung der Träger der öffentlichen Belange sowie die Abwägung aller Bedenken berichten. Private Einwendungen hat es keine gegeben, so daß nach erneuter Beschlußfassung und öffentlicher Bekanntmachung die Satzung in Kraft treten werde. Durch die im Oktober eingerichtete Sanierungsbetreuung werde dann im neuen Jahr ein Förderprogramm mit entsprechenden Förderrichtlinien aufgestellt. Ergänzend wußte Frau Mayer von der letzten Besprechung bei der RegvSCHW über die sehr wohlwollende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Auhausen und der betonten „Einmaligkeit des Prozesses“ zu berichten.

Im „Tagesgeschäft“ des Gemeinderates war über eine Änderung der Geschäftsordnung, die Beibehaltung der festgesetzten kommunalen steuerlichen Hebesätze und einen Antrag des Vereins „Waldgeister Dornstadt e.V.“ zur weitergehenden Unterstützung durch die Gemeinde bei der Pflege des Festivalgeländes zu beschließen.

Im Rahmen ihrer sicherheitsrechtlichen Befugnis bzw. ihrer Aufgabe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung war die gemeindliche Beschlußfassung zur Beseitigung eines privaten Baumes erforderlich, welcher zwischenzeitlich auf den öffentlichen Grund gewaschen ist und die Sicherheit des Verkehrs mit Fußgängerverkehr dauerhaft stört. Unter Einbeziehung der zuständigen Fachbehörden wurde dringender Handlungsbedarf angemahnt.

Abschließend hatte Martin Weiß bekanntzugeben, daß die seit fünf Monaten laufende Sanierung der Entwässerungseinrichtung in der Klosterstraße von Auhausen nunmehr fertiggestellt ist und die Behelfshaltestellen im Ort wieder aufgelöst sind. Als nächste Projekte stehen 2021 die Sanierung der Oberflächenentwässerung im Ortsteil Lochenbach in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Donau-Ries und der Anschluß des neuen Baugebietes im Ortsteil Dornstadt an die Breitbandversorgung auf der Agenda.

(c) Robert Kaußler - Klosterwiese Auhausen (6)

Das im Vorjahr erworbene Grundstück zwischen Klosterkirche, Prälatur und Mehrzweckhalle wird als künftige „Klosterwiese“ im Zentrum der Planungen stehen

Gegen das Vergessen, Für das Erinnern
Volkstrauertag 2020

Normalerweise ist das Kriegerdenkmal der Ort an dem der Bürgermeister seine Ansprache zum Volkstrauertag hält. Aber im „Corona-Jahr“ ist vieles ganz anders als sonst. So war es am Sonntag dem 15.11.2020 der Gemeinde im Gottesdienst möglich  den Volkstrauertag in etwas anderem Kreise zu begehen.

„Gerade auch heute, wo wir in Auhausen normalerweise mit dem Posaunenchor [und den Vereinen] den Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen am Kriegerdenkmal gedenken, ist es uns nicht möglich, da diese Veranstaltungen nicht durchgeführt werden sollen.“, so Bürgermeister Martin Weiß, in seiner Ansprache in der Klosterkirche Auhausen.

Aufgrund der im November gültigen Corona-Bestimmungen waren Vereinsaktivitäten nicht erlaubt. Deshalb waren im vorletzten Gottesdienst des Kirchenjahres jeweils nur Fahnenträger der Vereine als „Mini-Abordnungen“ von Pfarrer Wolfgang Layh begrüßt worden. Nach dessen Predigt über Lukas 16, 1-9 (Gleichnis Jesu „Vom ungerechten Verwalter“), in der er auch Bezug zu den aktuellen Corona-Hygiene-Regeln herstellte, hielt BGM Weiß die Ansprache zum Volkstrauertag in der Kirche.

Martin Weiß berichtete, dass die Pandemie uns allen eine völlig unerwartete, für viele schwere Prüfung auferlegt habe und – wie es vielfach heißt – vor „eine der größten Herausforderungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestellt habe. So appellierte der Bürgermeister, dass gerade dies der Anlass sei unser Augenmerk zurück auf das Jahr 1945 zu richten. Dieser Rückblick trage gegebenenfalls dazu bei, die Sicht des Einzelnen auf die aktuellen Ereignisse zu verändern und deren historische Einordnung anzupassen.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Insofern sind wir alle aufgefordert unseren Beitrag zum Erhalt des Friedens zu leisten.“

Im Anschluss an den Gottesdienst legte Bürgermeister Weiß den Kranz alleine am Kriegerdenkmal mit den Worten „Zum Gedenken an alle Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten Soldaten und Kameraden des 1. und 2. Weltkrieg legen wir hier in Ehrfurcht diesen Kranz nieder.“ nieder. 


 

Herzliche Einladung zur Mitmachaktion
"Fotostory": Es begab sich aber zu der Zeit...

In diesem Jahr findet aus gegebenem Anlass an Heilig Abend ein Familiengottesdienst in der Mehrzweckhalle statt.

Da die Proben für ein Krippenspiel nicht durchgeführt werden können, soll die Weihnachtsgeschichte als „Fotostory“ dargestellt werden. Mitmachen kann jeder, egal ob als Familie oder Einzelperson.

So haben wir eine Möglichkeit trotz Distanz den Gottesdienst gemeinsam zu gestalten.

So geht es:

1. Eine Person oder Szene aus der Weihnachtsgeschichte (siehe Evangelium nach Lukas, 2. Kapitel, 1-21) aussuchen:

  •  Statthalter Quirinius
  • Kaiser Augustus
  • Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem
  • Wirte, die „ausgebucht“ sind
  • Maria und Josef im Stall
  • Engel bei den Hirten
  • Hirten bei Maria und Josef


2. Szene im eigenen Haus, Stall, Garten oder an einem öffentlichen Platz im Dorf darstellen (z.B. Prälatur, Gemeindekanzlei, Pfarrwiese, Kirche)


3. Szene fotografieren und das Foto bis zum 6. Dezember



Alle eingereichten Szenen, auch wenn sie mehrfach vorkommen, werden in die Fotostory aufgenommen.
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung, viel Spaß beim Fotografieren. Wir freuen uns auf eure Bilder,


euer Kirchenvorstand Auhausen

 
 
 
 
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