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Aktuelles






Gegen das Vergessen, Für das Erinnern
Volkstrauertag 2020

Normalerweise ist das Kriegerdenkmal der Ort an dem der Bürgermeister seine Ansprache zum Volkstrauertag hält. Aber im „Corona-Jahr“ ist vieles ganz anders als sonst. So war es am Sonntag dem 15.11.2020 der Gemeinde im Gottesdienst möglich  den Volkstrauertag in etwas anderem Kreise zu begehen.

„Gerade auch heute, wo wir in Auhausen normalerweise mit dem Posaunenchor [und den Vereinen] den Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen am Kriegerdenkmal gedenken, ist es uns nicht möglich, da diese Veranstaltungen nicht durchgeführt werden sollen.“, so Bürgermeister Martin Weiß, in seiner Ansprache in der Klosterkirche Auhausen.

Aufgrund der im November gültigen Corona-Bestimmungen waren Vereinsaktivitäten nicht erlaubt. Deshalb waren im vorletzten Gottesdienst des Kirchenjahres jeweils nur Fahnenträger der Vereine als „Mini-Abordnungen“ von Pfarrer Wolfgang Layh begrüßt worden. Nach dessen Predigt über Lukas 16, 1-9 (Gleichnis Jesu „Vom ungerechten Verwalter“), in der er auch Bezug zu den aktuellen Corona-Hygiene-Regeln herstellte, hielt BGM Weiß die Ansprache zum Volkstrauertag in der Kirche.

Martin Weiß berichtete, dass die Pandemie uns allen eine völlig unerwartete, für viele schwere Prüfung auferlegt habe und – wie es vielfach heißt – vor „eine der größten Herausforderungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestellt habe. So appellierte der Bürgermeister, dass gerade dies der Anlass sei unser Augenmerk zurück auf das Jahr 1945 zu richten. Dieser Rückblick trage gegebenenfalls dazu bei, die Sicht des Einzelnen auf die aktuellen Ereignisse zu verändern und deren historische Einordnung anzupassen.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Insofern sind wir alle aufgefordert unseren Beitrag zum Erhalt des Friedens zu leisten.“

Im Anschluss an den Gottesdienst legte Bürgermeister Weiß den Kranz alleine am Kriegerdenkmal mit den Worten „Zum Gedenken an alle Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten Soldaten und Kameraden des 1. und 2. Weltkrieg legen wir hier in Ehrfurcht diesen Kranz nieder.“ nieder. 


 

Herzliche Einladung zur Mitmachaktion
"Fotostory": Es begab sich aber zu der Zeit...

In diesem Jahr findet aus gegebenem Anlass an Heilig Abend ein Familiengottesdienst in der Mehrzweckhalle statt.

Da die Proben für ein Krippenspiel nicht durchgeführt werden können, soll die Weihnachtsgeschichte als „Fotostory“ dargestellt werden. Mitmachen kann jeder, egal ob als Familie oder Einzelperson.

So haben wir eine Möglichkeit trotz Distanz den Gottesdienst gemeinsam zu gestalten.

So geht es:

1. Eine Person oder Szene aus der Weihnachtsgeschichte (siehe Evangelium nach Lukas, 2. Kapitel, 1-21) aussuchen:

  •  Statthalter Quirinius
  • Kaiser Augustus
  • Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem
  • Wirte, die „ausgebucht“ sind
  • Maria und Josef im Stall
  • Engel bei den Hirten
  • Hirten bei Maria und Josef


2. Szene im eigenen Haus, Stall, Garten oder an einem öffentlichen Platz im Dorf darstellen (z.B. Prälatur, Gemeindekanzlei, Pfarrwiese, Kirche)


3. Szene fotografieren und das Foto bis zum 6. Dezember



Alle eingereichten Szenen, auch wenn sie mehrfach vorkommen, werden in die Fotostory aufgenommen.
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung, viel Spaß beim Fotografieren. Wir freuen uns auf eure Bilder,


euer Kirchenvorstand Auhausen

 
 
 
 
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